Jetzt beginnt das große Aufräumen

Eine Wüste aus Geröll und Bauschutt: Das Presswerk ist endgültig Geschichte

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Das Presswerk Anfang Oktober 2020: Ein letztes Kellergemäuer ist übriggeblieben und ist eingebettet in allerlei Bauschutt.

Herscheid - Im Herscheider Herbst 2020 fallen nicht nur die Blätter von den Bäumen, sondern auch die Bauruinen: Die Firma P&S Agrar und Forst hat die letzten Werkshallen des einstigen Presswerks an der Hohle Straße abgerissen.

Übrig geblieben ist mit Stand von Anfang Oktober lediglich ein Kellergemäuer, eingebettet in eine Landschaft aus Steinen und Geröll. Mindestens zwei Wochen sollen die Aufräumarbeiten noch andauern, ehe die Firma aus Witten ihre Zelte in der Gemeinde abbricht. 

Die Aufräumarbeiten werden noch einige Tage andauern.

Dies geschieht erst dann, wenn das Gelände komplett zurückgebaut ist. Dafür muss sämtlicher Bauschutt inklusive möglicher Altlasten (dazu zählen die bereits ausgebauten Öltanks) entsorgt sein. 

Erst dann übernehmen das Gemeinnützige Wohnungsunternehmen Plettenberg und die Gemeinde Herscheid das Gelände von dem jetzigen Besitzer, einem Privatmann aus Rheinland-Pfalz. Sobald ein externer Gutachter die Baureife des Grundstücks bescheinigt hat, beginne die Planungsphase für die Nachnutzung, erklärte Bauamtsleiter Lothar Weber. 

Altengerechte Wohnungen sind an diesem Standort vorgesehen.

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