Gemeinde erhält 27 Schüler-IPads

Ein halbes Jahr nach der Bestellung: Hilfe für den Distanzunterricht

Mit der Lieferung von 27 IPads, die Lisa Nölke (Schulverwaltung, links) und Schulleiterin Heike Zilinski in Empfang nehmen konnten, sollen endlich alle Herscheider Grundschüler die technischen Anforderungen für den Distanzunterricht erfüllen können.
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Mit der Lieferung von 27 IPads, die Lisa Nölke (Schulverwaltung, links) und Schulleiterin Heike Zilinski in Empfang nehmen konnten, sollen endlich alle Herscheider Grundschüler die technischen Anforderungen für den Distanzunterricht erfüllen können.

Das Warten im Rathaus, in den beiden Grundschulen und vor allem daheim bei den Schülern und Eltern hat ein Ende: Die Gemeinde Herscheid hat am Freitag 27 IPads erhalten, die angesichts der Corona-Pandemie und des damit einhergehenden Distanzunterrichts große Bedeutung haben.

Herscheid - Die Klassenzimmer in Herscheid und Hüinghausen sind bereits seit Wochen verwaist: Der Unterricht findet – mit Ausnahme der Notbetreuung – solange daheim statt, bis die Inzidenzwerte im Märkischen Kreis sinken. Ob für virtuelle Besprechungen im Kreise der Klassenverbände, zum Austausch mit den Lehrern oder auch für das Erledigen von Hausaufgaben per Lern-App – für dieses tägliche Lernen sind die Grundschüler auf technische Hilfsmittel angewiesen.

Doch nicht alle Eltern sind finanziell dazu in der Lage, ihren Kinder ein mobiles Endgerät zur Verfügung zu stellen. Für sie sind die nun eingetroffenen IPads gedacht. Um einer Benachteiligung entgegenzuwirken, hatte die Gemeinde diese Geräte bereits im Oktober bestellt, nachdem das NRW-Schulministerium dafür entsprechende Fördermittel in Aussicht gestellt hatte. In der Folge meldeten nahezu alle Schulen in Nordrhein-Westfalen Bedarfe an, sodass sich die Lieferung deutlich verzögerte. In Absprache mit der Schulleitung und angesichts einer Förderhöchstsumme hatte die Gemeindeverwaltung 27 Geräte beantragt, die nun – ein halbes Jahr später – im Rathaus eingetroffen sind.

Um den Kindern möglichst rasch helfen zu können, sollen diese nun umgehend ausgeteilt werden. Schulleiterin Heike Zilinski und ihre Lehrerkollegen obliegt die Entscheidung, welche Schüler ein solches IPad erhalten sollen. Diese werden jedoch nicht dauerhaft ausgeteilt, sondern lediglich für einen bestimmten Zeitraum. „Die Geräte gehören der Gemeinde, wir stellen sie den Kindern kostenfrei zur Verfügung“, erklärt Sabine PlateErnst, Fachbereichsleiterin im Rathaus.

Die IPads sind für die sofortige Nutzbarkeit geeignet und enthalten die für die Schüler notwendigen Programme. Die Eltern müssen für diese Ausleihe eine entsprechende Vereinbarung mit der Gemeinde unterschreiben.

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