Kirchjugend bittet um Unterstützung

Diese Küche muss immer öfter kalt bleiben

+
Für die Zubereitung von Sandwiches reicht die vorhandene Ausrüstung noch aus. Doch um die Küche flexibler nutzen zu können, wünschen sich die Jugendlichen eine Neuanschaffung. Beim Einbau wollen sie unbedingt mithelfen.

Herscheid – Thomas-Messe, Kinder-Bibel-Samstag, Posaunenchor: Die Evangelische Kirchengemeinde Herscheid bietet Angebote für viele Altersgruppen und mit unterschiedlichen Themengewichtungen.

Einen hohen Stellenwert genießt die Jugend, der sogar eine eigene Etage im Gemeindehaus gewidmet ist. Nicht nur die Jungschar, die Konfirmanden und der Jugendkreis kommen hier regelmäßig zusammen. Auch andere Gruppen nutzen die gemütlich eingerichteten Räume im Obergeschoss des Alten Pastorats.

 „Viele Jugendliche betrachten diese Etage als eine Art zweites Zuhause“, weiß Jugendreferent Sebastian Praß. Wenig verwunderlich, dass den Mädchen und Jungen daran gelegen ist, die Räume modern und ihren eigenen Ansprüchen entsprechend zu gestalten. 

Eine Renovierung erfolgt nun in kleinen Schritten: Eine neue Beleuchtung ist im Wohnzimmer bereits in einer Nachtschicht installiert worden. „Indirekt, bunt und energiesparend“, nennt Maxi Birke, Vorsitzender des Jugendausschusses, die wesentlichen Vorteile. 

Die Firma Gustav Alberts sponserte übrigens die Profilleisten, sodass die Projektkosten für den Einbau halbiert werden konnten. Die zukünftigen Filmabende in der Jugendetage erhalten somit ein stimmungsvolles Ambiente. 

Zu einem großen Teil nicht mehr funktionsfähig ist hingegen die Küchenzeile. Kleine Speisen lassen sich dort zwar zubereiten. Doch der defekte Kühlschrank und der nur bedingt nutzbare Ofen lassen weder kulinarische Experimente zu, noch sind Snacks für die Gruppen (Pizza, Pommes und Co) möglich. 

„Falls jemand eine gebrauchte Küche abzugeben hat, dann wären wir über einen Hinweis sehr dankbar“, sagt daher Maxi Birke. Beim Einbau wollen die Jugendlichen selbstverständlich eine aktive Rolle einnehmen und so viel wie möglich in Eigenregie leisten. 

Auch an der Finanzierung wollen sie sich beteiligen: So sind die Ausrichtung eines Sommerfestes und Waffelbackaktionen geplant. 

Zudem hegt die Kirchjugend einen noch größeren Wunsch: Der zurzeit lediglich als Abstellraum genutzte Dachboden wäre eine ideale Erweiterungsfläche und böte zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten. Aber das sei zunächst reine Fantasie, verdeutlicht Maxi Birke, dass eine Realisierung dieser Vision zeitnah nicht erfolgen könne. Unter anderem müssen zunächst Fragen des Brandschutzes geklärt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare