Überblick über das Kulturjahr

Auf dieser Kracher können sich die Herscheider freuen

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Er ist der moderne Rolf Zuckowski: Herr H, alias Simon Horn, sorgte bereits beim Herscheider Familienfest für große Freude. Anlässlich des Naturparktags lernt er am 27. Juni die Nordhelle kennen.

Herscheid – Ein „Austopf mit Einlage“ – so der Name des Programms – schmeckte den 200 Besuchern der Rammberghalle vorzüglich. Serviert wurde dieser humoristische Leckerbissen von Jochen Malmsheimer, der mir seinem Auftritt im November für den Höhepunkt des Herscheider Kulturjahres 2019 sorgte.

„Das war ein grandioser Abend“, freut sich Frank Holthaus nicht nur über die ausverkaufte Veranstaltung, sondern insbesondere über einen wortgewandten Kabarettisten, der die in ihn gesetzten Ansprüche übererfüllen konnte. 

Und was könnten die Kracher in diesem Jahr werden? Noch hat Herscheids Kulturbeauftragter nicht alle Termine festgelegt. Doch bereits jetzt kann Frank Holthaus einen Überblick geben über die Veranstaltungen der nächsten Monate. Wie gewohnt wird dabei auf Vielfalt und ein Programm, das mehrere Altersgruppen ansprechen soll, geachtet. 

Musik mal anders 

Zum Start ins neue Veranstaltungsjahr erlebt Herscheid am 12. März eine Premiere: Zum ersten Mal wird zum gemeinsamen Rudelsingen eingeladen. Im Bürgersaal werden gemeinsam Lieblingslieder und bekannte Hits gesungen. Die Besucher haben dabei nicht nur die passive Rolle des Zuhörers, sondern sind dazu eingeladen, sich dem großen Chor anzuschließen. 

1,59 Meter gute Laune 

Ein Wiedersehen gibt es am 12. Mai mit Bernhard Hoëcker. Der aus vielen TV-Produktionen (unter anderem Switch, Genial daneben und Wer weiß denn sowas) bekannte Künstler hat bereits des Öfteren in der Rammberghalle für Stimmung gesorgt. Am 12. Mai will er erneut beweisen, dass auch 1,59 Meter für großartige Unterhaltung sorgen können. 

Fliegende Kuscheltiere 

Hoch hinaus, genauer gesagt auf die höchste Erhebung im Märkischen Kreis, geht es am 27. Juni. Beim Naturparktag auf der Nordhelle wird ein Programm für die ganze Familie geboten. Die Gemeinde beteiligt sich an dieser Gemeinschaftsaktion und lädt ein zu einem Konzert mit dem Kinderliedermacher Herr H. Er wird sicherlich seine Freunde Raffi die Giraffe und Emma die Ente mitbringen, um mit den Kindern zu feiern. Eines darf dabei nicht fehlen: Das Bad in der Menge der fliegenden Kuscheltiere. 

Alles handgemacht 

Der Lokschuppen der Märkischen Museumseisenbahn verwandelt sich am 15. August mal wieder zur Konzertbühne. Mit „Route 45“ sowie „Brian Berry & the Beatkings“ wurden dafür zwei Bands verpflichtet, die dasselbe Ziel anstreben: Sie wollen ihre Zuhörer zurückversetzen in die gute alte Zeit, in der Musik noch handgemacht war. Rock, Rhythm & Blues, Rockabilly – die Musiker spielen die besten Hits der 50er bis 80er Jahre. 


Klappe, die Zweite 

Kein Filmdreh, dafür eine Filmvorführung ist für den 21. August vorgesehen. Beim zweiten Open-Air-Kino auf dem Alten Schulplatz wird die neue Stufenanlage zum Zuschauerraum umfunktioniert. Von dort haben die Besucher uneingeschränkte Sicht auf die mobile Leinwand, die auf dem Neuer Weg platziert wird. Welcher Film darauf zu sehen ist, das steht noch nicht fest. 

Besungener Genuss 

Welcher Wein passt wohl am Besten zu welcher Musik? Auf diese Frage hat Eike Wilm Schulte die passende Antwort. Der international renommierte Kammersänger lädt am 26. September ein zur musikalischen Weinprobe in den Bürgersaal. Dabei werden erlesene Tropfen vom Rhein mit einem schwungvollen Programm, bestehend aus Gesang und Dichtung, verbunden. 

James Bond-Tricks 

Er ist Professor für Experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund: Metin Tolan hat jedoch auch eine gar nicht so geheime Geheimmission. Der Wissenschaftskabarettist entlarvt die Tricks der Filmindustrie. Am 29. Oktober wird er sich insbesondere mit James Bond befassen: Kann man wirklich einem abstürzenden Flugzeug hinterherspringen? Wie funktionieren Raketenrucksäcke? Und warum schmeckt eigentlich geschüttelter Martini besser als gerührter? 

Heimische Künstler 

Neben diesen Gastauftritten bietet das Kulturprogramm auch Kunst aus der heimischen Region. Die Gitarrenschüler von Wolfgang Meffert wollen eine Kostprobe ihres Könnens geben, Reisejournalist Torsten berichtet von seinen Entdeckungen, die Formation „Herscheid Sounds“ verbindet Pop und Jazz und auch der Auftritt des Märkischen Zupforchesters darf nicht fehlen. Terminiert sind diese Events ebenso wenig wie das Comedy-Konzert mit den Gebrüdern Twersbraken; Ob Letztgenanntes noch in den Kulturetat 2020 passt, wird Holthaus erst zu einem späteren Zeitpunkt einschätzen können.

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