Brückenerneuerung am Silberg liegt voll im Zeitplan

Diese Landstraße wird bald dreispurig: Entsteht am Knotenpunkt ein Kreisverkehr?

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Trotz des anhaltenden Regens wurde am Dienstag die Platte für die erste Brücke gegossen.

Herscheid – Die Arbeiten an der Silberg-Baustelle machen gute Fortschritte. Rund vier Millionen Euro investiert der Landesbetrieb Straßen.NRW, um zwei bereits abgerissene Brückenbauwerke an dieser Stelle wieder neuzubauen. 

Über das weitere Vorgehen und die Planungen für die Fortsetzung des dreispurigen Ausbaus der Landstraße 561 informiert Pressesprecher Andreas Berg.

Wie ist der Stand der Dinge auf der Baustelle? 

Am Dienstag wurde die Platte der ersten Brücke gegossen. Insgesamt liege die Baustelle gut in der Zeit, betont Andreas Berg: „Wenn es im Zeitplan weiter so läuft, werden beide Brückenplatten noch in diesem Jahr fertig.“ Gemeint ist damit natürlich nur der Rohbau der Ersatzbauwerke für die zuvor abgerissenen alten Brücken an der Landesstraße 561. Bei optimalem Verlauf der Arbeiten und wenn die Witterung es erlaubt – es also einen trockenen Winter gibt – könnte auf die Platten in diesem Jahr außerdem noch die Abdichtungsschicht aufgebraucht werden, so der Pressesprecher. Ende April / Anfang Mai sollen die Brücken soweit fertiggestellt sein, dass die Strecke wieder für den Straßenverkehr freigegeben werden kann. 

Wie sind die bisherigen Erfahrungen mit der angelegten Umfahrung des Baustellenbereichs? 

„Im Großen und Ganzen ist alles okay“, meint Berg hinsichtlich der aufwendig angelegten Stichstraße; der Verkehr wird per Ampelschaltung geregelt. Nachmittags gebe es zwar etwas Rückstau an den Ampeln und wenn sich zwei Lastwagen auf dem Stich begegnen, werde es auch manchmal eng. Doch Berg gibt zu bedenken: „Es ist eine Baustellenumfahrung ohne Umweg!“ 

Gewichtige Fracht: Zwei Schwerlastkrane sind auf der Baustelle zwischen Herscheid und Lüdenscheid im Einsatz.

Gibt es schon neue Erkenntnisse, was den dreispurigen Ausbau der L 561 von der Hardt in Richtung Herscheid betrifft? 

Die „in die Jahre gekommenen“ Planungen sollen zunächst von einem Ingenieurbüro übernommen werden; die Auftragsvergabe werde vorbereitet. In einem nächsten Schritt müssen die erneuerten Unterlagen an den Grunderwerb angepasst und Gespräche mit den Landschafts- und Wasserbehörden geführt werden. „Ein möglicher Baubeginn ist für 2022 angedacht“, sagt Berg. Ob im Zuge des Ausbaus der Knotenpunkt L 561 / L 879 im Bereich Hardt zu einem Kreisverkehr umgebaut wird, soll im Zuge der Planungen geprüft werden.

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