Baustelle Bildungszentrum: Winterpause gibt es nicht

Herrliche Aussicht für die Lehrer

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Blick von der Empore auf die zukünftige Aula, in der aktuell Elemente der Belüftungsanlage gelagert werden.

Herscheid – Das größte Bauprojekt in der Geschichte der Gemeinde nimmt weiter Form an. Trotz der winterlichen Witterung schreiten die Arbeiten im Bildungszentrum Rahlenberg voran.

Bei der Errichtung des Rohbaus im Vorjahr spielte das Wetter nicht immer mit. Die Kälte brachte die Arbeiten zwischenzeitlich zum Erliegen. „Damals fehlte uns etwa ein Monat. Das ist jetzt zum Glück nicht der Fall“, freut sich Karsten Schmidt vom Architekturbüro Bramey über den reibungslosen Verlauf. 

Der erste Abschnitt des Großprojektes umfasst in erster Linie den Neubau einer Aula mit angeschlossener Mensa und weitere Räume. Der Rohbau ist inzwischen fertiggestellt und auch die Arbeiten am Dach sind abgeschlossen. Die Fensterfront des Gebäudes in Richtung Dorf ist komplett. Auch der Einbau eines Fensters, welches bei den Arbeiten zu Bruch gegangen war, konnte nachgeholt werden. 

Lediglich die Verglasung der Aula entlang der Bergstraße steht noch aus. Die Bestückung der Pfosten-Riegel-Fassade mit den dafür vorgesehenen Scheiben ist von der Witterung abhängig; dafür ist es aktuell zu kalt. Dadurch geraten die Arbeiten allerdings nicht ins Stocken, betont der Architekt und verweist auf den bereits begonnen Innenausbau. 

Die Trockenbauer haben im Erdgeschoss erste Wände eingezogen. Die späteren drei Räume der Volkshochschule Volmetal sind bereits erkennbar. Auch die Elektriker haben reichlich Arbeit, denn in den Technikräumen laufen unzählige Kabelstränge zusammen. 

In der Etage darüber dominiert die zukünftige Aula das Bild. Sie bietet bei Veranstaltungen (neben der Schule ist auch eine kulturelle Nutzung angedacht) Sitzplätze für bis zu 200 Personen. Auf der Bühne stehen derzeit noch die Einzelteile der Belüftungsanlage, die für einen Raum dieser Größe unabdingbar ist. 

Von einer Empore aus hat man einen besonders guten Blick auf das neue Herzstück des Bildungszentrums. Umrahmt wird die Aula von einer Rampenanlage, die die Barrierefreiheit im Gebäude herstellt. 

Die Mensa (auf Höhe der Aula) und das Lehrerzimmer (eine Etage höher, direkt über der Mensa) sind großzügig gestaltet; von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über weite Teile Herscheids. Kein Wunder, dass die Baugrundstücke im benachbarten und noch etwas höher gelegenen Neubaugebiet am Rotmilanweg so begehrt sind. 

Während die Arbeiten in diesem ersten Bauabschnitt zeitlich im Soll liegen und im Herbst abgeschlossen sein sollen, holpert es ein wenig im planerischen Bereich. Der Förderantrag für den zweiten Abschnitt, der die Sanierung des alten Hauptschultrakts beinhaltet, ist zwar gestellt. Doch ob die bereits zugesagten Fördermittel des Landes auch rechtzeitig fließen, scheint noch nicht absehbar zu sein. 

Bauamtsleiter Lothar Weber geht nach jetzigem Zeitpunkt zumindest davon aus, dass die Arbeiten kontinuierlich voranschreiten werden. „Unser Ziel bleibt es, dass unsere beiden Grundschulen im August 2020 in das Bildungszentrum einziehen können“; sagt Weber.

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