1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Herscheid

Haxe oder Leberkäse – Oktoberfestbesucher vor schwieriger Entscheidung

Erstellt:

Von: Dirk Grein

Kommentare

Die letzte zünftige Fete nach bayerischem Vorbild in Reblin fand im Oktober 2019 statt.
Die letzte zünftige Fete nach bayerischem Vorbild in Reblin fand im Oktober 2019 statt. © Archivfoto: Max Gerhard

Drei Jahre lang haben Besucher und Veranstalter auf diese Sause verzichten müssen. Doch das Warten hat nun ein Ende: Denn für Samstag, 22. Oktober, lädt der vierte Zug des Schützenvereins ab 19 Uhr zu seinem vierten Oktoberfest ein.

Herscheid - Dieses bezeichnet Zugführer Wolfgang Gräwe als weiteren Schritt in Richtung Normalität. Denn Feste wie diese, die den Zusammenhalt fördern, hätten während der Corona-Pandemie gefehlt.

Apropos Pandemie: Die Schützen werden an diesem Abend die Krüge der Besucher mit Namensbändern versehen. Somit erhalte jeder Gast Getränke im personalisierten Krug, der nicht in Kontakt mit Spülwasser komme. „Damit haben wir gute Erfahrungen beim Schützenpicknick gemacht“, berichtet Wolfgang Gräwe. Zu erfüllende Auflage gebe es für Veranstaltungen nicht, sodass alle Besucher, die einen schönen Abend verbringen möchten, herzlich willkommen sind.

Zuvor müssen die Gäste allerdings eine schwierige Entscheidung treffen: Haxe oder Leberkäse, so lautet beim vierten Oktoberfest in Reblin eine entscheidende Frage. Zwischen diesen beiden deftigen Spezialitäten müssen sich die Gäste entscheiden. Das Fleisch liefert die Plettenberger Metzgerei Baetzel, die Gastgeber werden dazu selbstgemachtes Sauerkraut anbieten. Brezeln zum Snacken und natürlich das obligatorische Festbier der Marke Büble Bräu (übrigens nicht in Ein-Liter-, sondern in 0,4-Liter-Krügen gezapft) dürfen nicht fehlen.

Gefeiert wird im renovierten Schützenheim, in dem ein DJ für Stimmung sorgen soll; auch Live-Musik ist vorgesehen. In einem Feuerwehrzelt auf dem Vorplatz besteht die Gelegenheit zum Austausch oder zum Verfolgen des Wettbewerbes am „Hau den Lukas“. Wer dabei übrigens dreimal in Folge das Maximum erzielt, der erhält einen Schnaps gratis.

Aufgrund des begrenzten Kartenangebotes gilt im Vorverkauf die Devise: Wer zu spät kommt, der schaut in die Röhre. Tickets zum Preis von 15 Euro (14 Euro für das Essen und ein Euro Eintritt) sind ab sofort erhältlich im Schuhhaus Schöttler, bei Lotto Fischer sowie bei Zugführer Wolfgang Gräwe.

Auch interessant

Kommentare