Weiße Internet-Flecken könnten verschwinden

Glasfaser bis zur Haustür möglich?

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Davon träumen viele Herscheider: Glasfaserleitungen bis vor die eigene Haustür.

HERSCHEID - Die moderne Ausstattung des Bildungszentrums am Rahlenberg verdankt Herscheid auch dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ der NRW.Bank

Insgesamt 376 920 Euro fließen innerhalb von vier Jahren über Kredite in den Säckel der Gemeinde, die dafür keinerlei Schuldendienst leisten muss; das übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen. 

Von 2017 bis 2020 bedeutet dies jährliche Investitionsmittel in Höhe von rund 95 000 Euro. „Geld, mit dem wir das Bildungszentrum fit machen wollen für die Digitalisierung“, erklärte Bürgermeister Uwe Schmalenbach im Hauptausschuss. 

Die Gemeinde sei in der glücklichen Lage, die Glasfaserkabel, die im Neubaugebiet Rotmilanweg verlegt werden, bis zum Bildungszentrum zu „verlängern“. Bislang wird die Schule mit einer DSL-Leitung versorgt. 

Gerd Haas (SPD) fragte vorsichtig nach, ob denn nicht das gesamte Wohngebiet Rahlenberg von einer solchen Aufwertung profitieren könnte. Bauamtsleiter Lothar Weber antwortete, dass die Telekom im Rahmen des eigenwirtschaftlichen Ausbaus prüfe, den Schaltschrank für diesen Bereich aufzustocken. 

Auch für den Breitbandausbau auf Kreisebene gebe es gute Neuigkeiten: Aufgrund veränderter Förderbestimmungen könnten sämtliche weiße Flecken der Internetversorgung in der Gemeinde verschwinden. 

Die Rede sei von Glasfaserverlegung nicht nur bis zu den Schaltschränken (wie bisher geplant), sondern bis zu allen Häusern – auch in den Außenbereichen. Entsprechende Gespräche dauern derzeit an.

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