Lob, Glückwünsche und Musik anlässlich des 25-jährigen Ordinationsjubiläums

Gemeinde singt das Bodo-Meier-Lied

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Damit alle mitsingen konnten, wurde ein Teil des Refrains für jeden sichtbar in die Höhe gereckt.

Herscheid – „Es freut uns ungemein, diesen Tag mit Dir feiern zu können. In Herscheid hast Du eine der schönsten Stellen im ganzen Kirchenkreis“, stellte Prädikant Thorsten Kohlen stellvertretend für die evangelische Kirchengemeinde gleich zu Beginn Ordinationsjubiläums von Bodo Meier fest.

Dabei durfte sich Herscheids Gemeindepfarrer nicht nur über jene Begrüßung und eine bis auf den letzten Platz gefüllte Apostelkirche sowie jede Menge Glückwünsche freuen, sondern ebenfalls über mehrere kreative Darbietungen. Und an diesem besonderen Tag gab es natürlich auch das eine oder andere Geschenke. 

Zu den ersten Gratulanten gehörten die Kinder und Erzieherinnen des Familienzentrums „Unterm Regenbogen“, die den Gottesdienst mit einem musikalischen Beitrag bereicherten. Danach machte Einrichtungsleiterin Christiane Krüger deutlich: „Wir sind froh, dass wir Sie als Pfarrer hier haben. Unser Geschenk soll Sie schützen, wenn es mal ungemütlich wird.“ So erhielt Bodo Meier aus den Händen der Kinder einen großen Schirm in Regenbogenfarben, den er dankend annahm. 

Auch der Superintendent des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg Klaus Majoress hatte es sich nicht nehmen lassen, vor Ort zu gratulieren. „Die Ordination ist eine Beauftragung. Es ist ein persönlicher Zuspruch von Gott und man wird in den Dienst der Kirche gestellt“, erklärte er den Begriff, mit dem die Einführung in das Amt des Pfarrers beschrieben wird. Christus berufe einzelne Gemeindemitglieder zu besonderen Aufgaben und so sei es auch am 16. Januar 1994 bei Bodo Meier gewesen, erinnerte Majoress an den entscheidenden Tag. 

Doch was zeichnet den Gemeindepfarrer aus? Der Superintendent beschreibt ihn so: „Er hat eine innere Bewegtheit, Leidenschaft und kann den Glauben lebendig werden lassen.“ Zudem sei er mittlerweile fest in der Ebbegemeinde verwurzelt, wo es – wie vielerorts – einige Herausforderungen gibt. 

Eine sinkende Zahl an Gemeindemitgliedern samt all den damit verbundenen Folgen würden den Beruf eines Pfarrers nicht einfacher machen, sagte Klaus Majoress und wünschte ihm abschließend „viel Kraft und Segen für die Zukunft“. 

Bodo Meier machte darauf aufmerksam, dass er „keinem besonderen Stand“ angehöre. „Weil nicht alle Mitglieder einer Gemeinde einen Gottesdienst leiten können, braucht man eben eine Person, die das übernimmt. Wobei es in unserer Kirche vorübergehend ja deutlich mehr Platz gibt“, spielte er mit einem Schmunzeln auf das aktuelle Dauerbrenner-Thema rund um den Abbau des Altaraufbaus an. 

Der Festgottesdienst wurde derweil mit Musik vom Posaunenchor umrahmt und anschließend ging das Programm im Martin-Luther-Haus weiter. Dort trat zunächst der Flötenkreis auf, der das Lied „Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl“ zum Besten gab. Chorleiterin Christiane Nockemann-Mätzig bedankte sich bei Bodo Meier für die gute Zusammenarbeit und mit Pastor Albert Akohin übermittelte auch ein Vertreter der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä seine Glückwünsche. 

Zum Abschluss versammelte sich das gesamte Presbyterium, dessen Mitglieder das vielfältige Engagement des Pfarrers lobten. Der einhellige Tenor lautete: „Herscheid kann sich glücklich schätzen, einen Pfarrer Bodo Meier zu haben.“ Ihre Freude darüber drückten sie in einem humorvoll geschriebenen „Bodo-Meier-Lied“ aus, welches die rund 50 Gäste im Gemeindehaus begeistert mitsangen und nicht nur dem Jubilar mehrere Lacher entlockte. 

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