Gemeinde erhält 150 000 Euro für Radwegausbau

Mit dem Rad zum Arbeitsplatz im Industriegebiet Friedlin

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Der erste Abschnitt des Radweges von Herscheid in Richtung Hüinghausen endet im Müggenbruch. Nicht nur diese beiden Experten freuen sich schon auf eine mögliche Verlängerung des Fahrvergnügens bis Birkenhof.

Herscheid – Erst seit kurzem sind die Arbeiten am ersten Abschnitt des Herscheider Bürgerradweges beendet worden. Die Planungen für die Fortsetzung sind bereits weit vorangeschritten und nun auch finanziell in trockenen Tüchern.

Der Herscheider CDU-Vorsitzende Sebastian Moos und Ralf Schwarzkopf, stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender für den südlichen Kreis, gaben bekannt, dass die Gemeinde 150 000 Euro für den zweiten Bauabschnitt zwischen Herscheid und Hüinghausen erhalte. Dies gehe aus einer Mitteilung des NRW-Verkehrsministeriums hervor, sagte Moos: „Das ist ein gutes Zeichen für die Mobilität in unserer Gemeinde.“ 

Vom Bahnhof bis zur Firma Otto Bauckhage im Müggenbruch verläuft der erste Abschnitt des Bürgerradweges. Dieser stellt auch für Fußgänger eine gute Verbindung in Richtung Ortsmitte dar. „Die Arbeiten sind inzwischen beendet“, erklärte Bauamtsleiter Lothar Weber, dass auch die Beleuchtung entlang des Weges vervollständigt ist. Zudem befindet sich am Weg (in Höhe des Spielplatzes Wiesenstraße) eine auf Wunsch der Jugendlichen angelegte BMW-Strecke. 

Die Planungen für die Fortsetzung sind bereits angelaufen; Weber zeigt sich optimistisch, dass noch offenstehende Grundstücksfragen geklärt werden können. Planung und Bauüberwachung obliegen der Gemeinde; die Finanzierung der reinen Baumaßnahme erfolgt über Landesmittel, die nun fließen. 

Damit könnte schon bald der Startschuss für die Erweiterung fallen: Vorgesehen ist diese vom Müggenbruch größtenteils über die alte Bahntrasse, die parallel zur Landstraße 561 verläuft, bis zur Ortschaft Birkenhof. Lothar Weber sieht in dem Ausbau eine gute Anbindung von Herscheid nach Grünenthal, die viele Arbeitnehmer wegen des Industriegebietes und viele Sportler wegen der Turnhalle Grünenthal nutzen dürften. 

Langfristig sei der Lückenschluss bis nach Hüinghausen geplant. Dieser sei allerdings weitaus komplizierter, gab der Bauamtsleiter zu verstehen. Dafür müssten intensive Gespräche mit Grundstückseigentümern geführt werden. Zudem sei die Nutzung der alten Bahntrasse in diesem Bereich aufgrund von fehlenden Viadukten und dem stillgelegten Tunnel, den Fledermäusen als Winterquartier nutzen, mit Problemen behaftet.

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