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Gelbe Mützen und strubbelige Haare: So schön war der Stöbertag

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Von: Dirk Grein

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Mit Unterstützung von Friseurin Vera Walter frisierten Miky und Leah die Haare einer Puppenfrau.
Mit Unterstützung von Friseurin Vera Walter frisierten Miky und Leah die Haare einer Puppenfrau. © Miko Braune

Unsere Zeitung erhielt am Donnerstagmorgen Unterstützung von zwei Jung-Reportern. Sarah und Miko besuchten gemeinsam mit Dirk Grein andere Stöberstellen, führten kurze Interviews, machten sich Notizen und hielten das Geschehen mit der Kamera fest. 

Herscheid -  Zum Abschluss formulierten sie in unserer „Außenredaktion Fattorel“ Berichte. Was sollen wir sagen? Das haben die beiden Grundschüler super gemacht, doch lesen Sie selbst.

Von Sarah Rotthaus

Tierfutter, Kleidung, Lebensmittel und ganz viel mehr: Im Raiffeisen-Markt gibt es mehr als 10 000 verschiedene Artikel. Damit niemand bei der Suche durcheinander kommt, sind alle Waren nach Artikelnummern (EAN) sortiert. Die Stöberkinder Melina und Ismail haben dabei geholfen, die am Morgen gelieferten Blumentöpfe in die richtigen Regale einzuräumen. Für die Untersetzer haben sie zum Beispiel das Schild mit der Artikelnummer-Endung 741 gesucht und gefunden. Auf diesem Schild steht auch der Preis – daher wissen die Kunden dann, wie teuer die Dinge sind. Hier zeigt sich also, wie wichtig Ordnunghalten ist.

Der Marktleiter Daniel Zemke hat uns gesagt, dass zurzeit viele Blumenkästen, Erde und Pflanzen gekauft werden, weil die Gartenzeit in Herscheid begonnen hat. Außerdem hat er uns verraten, dass der Raiffeisen-Markt bald ausgebaut werden soll. Dann wird es noch viel mehr Artikel mit Artikelnummern geben – das bedeutet viel Arbeit beim Sortieren und Einräumen der Regale.

Von Miko Braune

Frau Müller-Meier hatte ziemlich strubbelige Haare. Daher war sie im Friseursalon von Michael Bubert genau richtig. Dort haben ihr die Stöberkinder Leah und Miky Lockenwickler in die Haare gedreht – davon gab es ganz kleine, aber auch größere. Danach wurde Frau Müller-Meier unter eine Trockenhaube gesetzt, um die Locken zu trocknen. Ob das Frau Müller-Meier gefallen hat, wissen wir nicht – denn dabei handelt es sich nicht um eine echte Person, sondern um eine Puppe.

Beim Einsortieren der Blumentöpfe halfen Melina und Ismail Raiffeisen-Marktleiter Dennis Zemke.
Beim Einsortieren der Blumentöpfe halfen Melina und Ismail Raiffeisen-Marktleiter Dennis Zemke. © Sarah Rotthaus

Daran üben die Friseurinnen während ihrer Ausbildung – und diese Zeit dauert drei Jahre, haben uns Vera Walter und Anja Bubert erzählt. Die beiden arbeiten in dem Salon, wo natürlich auch ganz viele Haare geschnitten werden. Die müssen auch weggefegt werden – und zwar direkt zu einem Staubsauger, der in der Wand versteckt ist und der per Knopfdruck die Haare verschwinden lässt. Das fanden nicht nur Leah und Miky cool, sondern sicherlich auch Frau Müller-Meier.

Von Dirk Grein

Zwei Temposünder erwischten Dorf-Sheriff Dagmar Eckhardt und ihre Stöberkinder auf dem falschen Fuß. Denn die waren nicht nur zu flott vor dem Rathaus unterwegs (erwischt wurden sie in der 30er Zone mit 36 km/h und 38 km/h), sondern sie hatten auch Führerschein oder Fahrzeugschein vergessen. Daher mussten sie zurück nach Hause fahren, um den Stöber-Polizisten die Dokumente doch noch zeigen zu können.

Fragen stellen, Fotos knipsen, Artikel schreiben: die Stöber-Reporter Miko und Sarah bei der Arbeit.
Fragen stellen, Fotos knipsen, Artikel schreiben: die Stöber-Reporter Miko und Sarah bei der Arbeit. © Dirk Grein

Besonders glücklich waren Nia und Lisa: Sie halfen in der Eisdiele beim Zusammenstellen und Servieren von Eisvariationen. Von Inhaberin Olinda Fattorel erfuhren sie, wie die Geschmacksrichtungen in der Eismaschine entstehen und wie sich Milch- und Speiseeis unterscheiden. Beide Sorten haben eins gemein: Sie werden im Thekenbereich auf minus zwölf Grad heruntergekühlt. „Dann schmeckt das Eis am Besten“, berichten die beiden Stöberkinder freudestrahlend.

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