Ab August 2018 wird ein(e) Kaufmann / Kauffrau für den Bereich „E-Commerce“ ausgebildet

GAH-Alberts geht mit den Trends der heutigen Zeit

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Auch Karin Hermes (Mitte), Beraterin für kaufmännische Berufe von der Industrie- und Handelskammer freut sich mit René Groll und Jutta Wrona (rechts), den neuen Ausbildungsberuf bei Alberts anbieten zu dürfen.

Herscheid - Mit den aktuellen Trends gehen – das gilt nicht nur in der Modebranche, sondern auch in der Industrie, denn heutzutage muss man sich etwas einfallen lassen, um für junge Erwachsene als Ausbildungsunternehmen attraktiv zu bleiben.

In Zeiten, in denen es für machen Sparten immer schwieriger wird, genug geeignete Bewerber zu finden, ist es manchmal auch nicht schlecht, ganz neue Ausbildungsberufe anzubieten. Das Herscheider Unternehmen Gustav Alberts bietet zum 1. August zunächst einen freien Ausbildungsplatz als Kaufmann / Kauffrau für E-Commerce, auf deutsch: einen Kaufmann / eine Kauffrau für den Online-Handel an. „Uns ist sehr wichtig zu betonen, dass es hierbei nicht um einen reinen IT-Beruf geht“, erklärt Personalleiterin Jutta Wrona. 

Sie erklärt, dass der Beruf ein sehr vielseitiges Tätigkeitsfeld bietet. So geht es um die Gestaltung der Kundenkommunikation, das Onlinemarketing, Onlinewaren- und Dienstleistungsverträge abzuwickeln, die Waren und das Dienstleistungssortiment online zu bewirtschaften und weiterzuentwickeln. Dem zugrunde liegt eine klassische kaufmännische Ausbildung, klassisch aufgebaut mit dem Unterricht an einer Berufsschule und der Arbeit im Unternehmen. „Es gibt natürlich auch hinterher, wie auch für klassische Industriekaufleute, zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten“, erklärt Wrona. Die Personalleitung und auch der Ausbildungsleiter René Groll sind sich sicher, dass die Ausbildung viele Perspektiven bietet und sind stolz darauf, den ersten Kaufmann oder die erste Kauffrau für den Bereich Onlinehandel in der Region ausbilden zu dürfen. 

Die beiden Angestellten des Systemanbieters für Handel, Handwerk und die Industrie, hoffen jetzt auf viele Bewerbungen für den Ausbildungsplatz. „Ein Bewerber sollte die Voraussetzungen erfüllen, die auch die angehenden Industriekaufleute bei uns mitbringen. Einen angemessenen Schulabschluss, Kreativität, eine hohe Affinität zum Internet und den Social Media-Kanälen, und es sollte eine extrovertierte Person sein“, so Wrona. Außerdem wird in dem Beruf auch die juristische Seite eine große Rolle spielen. „Es wird auch viel um Rechtsfragen gehen. Was darf man im Internet? Wie sieht es mit Bild- und Persönlichkeitsrechten aus? Das sind Fragen, die sicherlich vorkommen werden!“. Da es diesen Ausbildungsberuf aktuell noch nicht gibt, steht auch noch kein Schulstandort für den Theorieteil der Ausbildung fest. „Wir hoffen sehr, dass es Hagen wird. Wir wissen es aber noch nicht, das wird erst Anfang des Jahres 2018 entschieden“, so die Personalleiterin. Allgemein hätte die Firma (noch) keine Probleme, für die kaufmännischen Berufe, Auszubildende zu finden. Schwierig sei es in den handwerklichen und technischen Berufsbildern. 

Neu ab 2018 wird auch ein Duales Studium mit dem Abschluss „Bachelor of Engineering – Wirtschaftsingenieurwesen „Vernetzte Digitale Systeme“ bei Alberts angeboten. Dabei werden neben den bewährten technischen und betriebswirtschaftlichen Inhalten Themenbereiche wie „ Industrie 4.0“ vermittelt. Wrona und Groll sind sich beide einig: „Das ist eine höchst spannende, zukunftsorientierte Ausbildung. Wenn es das damals schon gegeben hätte – wir hätten das studiert!“, sind sich die beiden sicher. Fragen zum Thema Ausbildung oder Bewerbung beantwortet Jutta Wrona unter Tel. (0 23 57) 90 72 53 oder jutta.wrona@gah.de.

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