Gunnar Preibusch ist der neue am Beckenrand

Herscheids erster Meister für Bäderbetriebe

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An seinem neuen Arbeitsplatz wurde Gunnar Preibusch (Mitte) sehr herzlich empfangen. Anlässlich seines gestrigen ersten Arbeitstages beglückwünschten ihn Sabine Plate-Ernst (links) und Lothar Weber (rechts) sowie die beiden Schwimmmeister Reiner Wittkamp (2. von links) und Wolfgang Hess (2. von rechts) im Freibad vorbei.

Herscheid – Seinen ersten offiziellen Arbeitstag erlebte er am Montag. Doch eine echte Bewährungsprobe hat Gunnar Preibusch bereits tags zuvor bestanden: Aufgrund der Besuchermassen war Herscheids erster Meister für Bäderbetriebe am Sonntag im Einsatz.

„Da war ganz schön was los“, fasst der 45-Jährige seine Eindrücke zusammen. Hunderte Besucher strömten am Sonntag bei hochsommerlichen Temperaturen und (wegen des 24-Stunden-Schwimmens) freiem Eintritt ins Bad. Gar nicht so einfach, bei einem solchen Andrang den Überblick vom Beckenrand aus zu bewahren. 

Dieser Hochbetrieb kann den Küstenmenschen Preibusch jedoch nicht schocken: Bei seinen bisherigen Stationen rund um Bremen sei es auch oft turbulent zugegangen. Doch ein guter Besuch ist für eine Freizeiteinrichtung von existenzieller Bedeutung. Zumal der Betrieb am Sonntag ohne größere Zwischenfälle verlaufen sei, was für ein gutes Benehmen der Gäste spreche. 

Diese Momentaufnahme reiht sich ein in seine bisher gesammelten Eindrücke: Das Freibad sei idyllisch, gepflegt und biete einige Attraktionen. Genau deswegen hatte sich der 45-Jährige auf die Stellenanzeige der Gemeinde gemeldet, die zu Jahresbeginn deutschlandweit geschaltet worden war. 

Sein erster Besuch in der Gemeinde gab endgültig den Ausschlag, seinen Lebensmittelpunkt von Syke ins Sauerland zu verlagern: „Die Art und Weise, wie ich hier empfangen worden bin“ sei für ihn entscheidend gewesen. Damit spielt er auf tolle Gespräche mit der Verwaltung, aber auch mit seinen neuen Kollegen Wolfgang Hess und Reiner Wittkamp an. 

Die beiden Schwimmmeister sind seit Jahrzehnten ein eingespieltes Duo und erhalten ab sofort Unterstützung. „Wir haben im letzten Sommer gemerkt, dass wir bei gutem Wetter eng aufgestellt sind“, erklärt Fachbereichsleiterin Sabine Plate-Ernst. Zudem werde mit dem Ausscheiden von Wolfgang Hess zum Saisonende eine wichtige Position frei, für die nun Ersatz parat stehe. 

Angesichts des bundesweiten Mangels an Fachpersonal sei die Einstellung von Gunnar Preibusch ein Gewinn für die Gemeinde, die somit erstmals einen Meister für Bäderbetriebe in den eigenen Reihen weiß. „Damit sind wir seit über 30 Jahren auch wieder in der Lage, selbst auszubilden“, nennt Lothar Weber einen weiteren wichtigen Punkt der zukünftigen Personalplanungen im Bad. 

Zunächst will sich „der Neue“ auf ganz wesentliche Dinge seines vielfältigen Alltags konzentrieren. Er macht sich vertraut mit der Technik, den Arbeitsabläufen und den Besuchern. Die Vorfreude auf die kommenden Aufgaben ist ihm dabei deutlich anzumerken; bereits jetzt schwärmt er von der familiären Atmosphäre und weiß um den Reiz seines Berufs: „So ein Bad muss man leben.“

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