Fördermittel für Freibadsanierung beantragt

„Das wäre wie ein Sechser im Lotto“

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Das Nichtschwimmerbecken ist bereits saniert, das Schwimmerbecken soll möglichst bald folgen. 

HERSCHEID - Mit dem Planschbecken für die Kinder und dem Nichtschwimmerbereich sind die ersten beiden Schritte der Freibadsanierung erfolgreich umgesetzt worden. Die noch ausstehende Erneuerung des Schwimmerbeckens erweist sich für die Gemeinde als finanzieller Kraftakt.

Laut einer aktuellen, detaillierten Schätzung belaufen sich die Kosten auf rund 1,8 Millionen Euro. „Das ist deutlich teurer als die Sanierung des Nichtschwimmerbeckens“, sagt Bürgermeister Uwe Schmalenbach. Geld, was die Gemeinde angesichts der ohnehin angespannten Haushaltslage nicht von jetzt auf gleich bereitstellen kann. Unterstützung könnte jedoch vom Bund kommen. 

Dieser hat das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ aufgelegt. Insgesamt 100 Millionen Euro sind für investive Projekte mit besonderer regionaler Bedeutung gedacht – eine Kategorie, in die die Freibadsanierung nach Meinung der Verwaltung haargenau passt. Die Mittel sollen über einen Zeitraum von vier Jahren (2019 bis 2020) in Jahresraten ausgeschüttet werden. 

Um die Einsendefrist einzuhalten, wurde per Dringlichkeitsbeschluss entschieden, dass die Gemeinde sich um die Aufnahme in das Förderprogramm bemüht. „Es wäre fahrlässig, diese Chance nicht zu nutzen“, meint Uwe Schmalenbach, wohlwissend, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Gemeinde in den Genuss der bundesweiten Förderung kommt, eher gering sind. 

Im Oktober erwartet der Bürgermeister eine Entscheidung, ob sich Herscheid Hoffnungen machen kann. „Das wäre wie ein Sechser im Lotto“, so Schmalenbach.

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