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Flugzeug-Absturz: Fluglehrer nach OP bei Bewusstsein - Untersuchung läuft

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Von: Georg Dickopf

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Ein schwer- und ein leicht verletzter Insasse sind die Bilanz nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in Herscheid-Hüinghausen.
Ein schwer- und ein leicht verletzter Insasse sind die Bilanz nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in Herscheid-Hüinghausen. © Rein

Nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs in Herscheid-Hüinghausen ist der Fluglehrer nach einer OP bei Bewusstsein. Sein Schüler konnte die Klinik verlassen.

Update, 22. August, 12.45 Uhr: Nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs ist der bei dem Unfall verletzte 43-jährige Flugschüler bereits wieder aus der Klinik entlassen worden. Sein schwer verletzter, 64 Jahre alter Fluglehrer sei nach dem Unfall operiert worden und bei Bewusstsein, sagte der Vorsitzende des Flugvereins, Daniel Gärtner.

Die Maschine war bei einem missglückten Startmanöver am Flugplatz Hüinghausen verunglückt und hart auf einem Acker in der Nähe des Flugplatzes aufgeschlagen, sagte ein Polizeisprecher. Das Flugzeug sei massiv beschädigt und aktuell nicht mehr flugfähig. Die genaue Ursache des Absturzes werde untersucht. Dabei seien die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) und die Bezirksregierung Münster eingeschaltet worden.

Flugzeug-Absturz in Herscheid/NRW: Fluglehrer nach OP bei Bewusstsein

Erstmeldung vom 21. August: Plettenberg/NRW - Der Polizeibericht zum Absturz liegt vor. Demnach war das auf dem Flugplatz in Hüinghausen abgestürzte Ultraleichtflugzeug besetzt mit einem 64-jährigen Fluglehrer aus Plettenberg sowie einem 43-jährigen Flugschüler aus Schalksmühle. Nach derzeitigem Kenntnisstand beabsichtigen Lehrer und Schüler im Rahmen des Starts ein Flugmanöver einzuüben.

Ein schwer- und ein leicht verletzter Insasse sind die Bilanz nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in Herscheid-Hüinghausen.
20220821_162146.jpg © Rein

Dabei setzte der Flieger allerdings auf einer Ackerfläche unweit des Flugplatzes auf und verunfallte in der Folge. Der 64-jährige Fluglehrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt und anschließend mittels eines ADAC-Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus gebracht.

Der Propeller zerbarst bei der Notlandung.
Der Propeller zerbarst bei der Notlandung. © Rein

Der 43-jährige Flugschüler erlitt leichte Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die
Ermittlungen bezüglich der genauen Unfallursache dauern derzeit noch an.

Vor drei Jahren sind ein Mann aus Meinerzhagen und seine weibliche Begleitung in einem Kleinflugzeug abgestürzt. Zwei Stunden mussten sie kopfüber auf ihre Rettung warten.

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