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Flügelaltar wird die Apostelkirche nicht verlassen

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An seinen alten Standort, im Chorraum der Apostelkirche, soll der Flügelaltar nicht zurückkehren.

Herscheid – Die Planungen für die notwendige Sanierung der Apostelkirche schreiten voran. Unmittelbar vor Ferienbeginn fand ein Treffen aller Entscheidungsträger statt. Dabei wurde vorrangig über das Gesamtkonzept für die Innenraumgestaltung diskutiert. Ein Aspekt: der Abbau des Flügelaltars.

„Die Fachleute waren sich einig, dass aus kunsthistorischer Sicht eine Trennung von Altar und Kirchenfenstern Sinn macht“, erzählt Pfarrer Bodo Meier. Dies bedeute jedoch nicht, dass der Flügelaltar aus dem Innenraum verbannt wird. Er sei fester Bestandteil der Geschichte der Apostelkirche, betont Bodo Meier: „Der Flügelaltar wird diese Kirche nicht verlassen.“ Gesucht werde aktuell nach einem neuen Standort für den gesamten Aufbau. 

Nachdem der Flügelaufbau kurz vor der Adventszeit abgebaut wurde, lagert er aktuell im Seitenbereich der Kirche. Nach einem Jahr der Probe, in dem den Gemeindemitgliedern die Gelegenheit gegeben wird, die neue Sicht auf den Altarraum wahrzunehmen, wird das Presbyterium dann eine Entscheidung treffen.

Neben der Experteneinschätzung soll in diesem Prozess vor allem die Meinung der Öffentlichkeit eine entscheidende Rolle spielen. Deswegen plant die Kirchengemeinde eine Versammlung, bei der das Konzept für den Innenraum der Kirche (Stichwort neue Heizung und Nutzung neuer Medien) vorgestellt wird. Ein konkretes Datum steht noch nicht fest. 

Stützend auf die planerischen Fortschritte gewinnt nun die Generierung von Fördergeldern an Bedeutung. Die genaue Kostenhöhe kann derzeit nur vage geschätzt werden. Fest steht, dass die Kirchengemeinde Herscheid auf finanzielle Unterstützung seitens der Landeskirche, aber auch seitens der öffentlichen Hand angewiesen ist.

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