Neuer Trecker für den Bauhof

Fahrzeugpark jetzt komplett erneuert

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Der Bürgermeister übergab gestern den Treckerschlüssel an Mitarbeiter Stefan Bruns, Vorarbeiter Thomas Deitmerg und Udo Milkereit, Vorsitzender des Betriebsausschusses für den Bauhof (v. li. n. re.).

Herscheid - Der Bauhof hat seit einer Woche einen neuen Trecker. Gestern überreichte Bürgermeister Uwe Schmalenbach symbolisch den Schlüssel und nun kann das Fahrzeug eingesetzt werden.

Der Trecker soll den bisherigen Lkw ersetzen. „Wir versuchen seit ein paar Jahren, den Fahrzeugpark des Bauhofs zu modernisieren und haben uns überlegt, wie der Bauhof besonders effektiv aufgestellt sein kann. Mit dem neuen Trecker ist der Fahrzeugpark nun komplett erneuert“, sagte Bürgermeister Uwe Schmalenbach bei der Schlüsselübergabe.

Ein Unimog wurde bereits vor einiger Zeit ebenfalls durch einen Trecker ersetzt. Ein Anhänger mit Kran und ein Heckcontainer werden als Zusatz für das neue Fahrzeug in den nächsten Wochen geliefert. Eingesetzt werden soll der Schlepper zum Beispiel für den Winterdienst, Grünarbeiten oder, um Bachläufe frei zu räumen. „Im Prinzip für alles, wofür der Lastwagen auch eingesetzt wurde“, sagte Thomas Deitmerg, Vorarbeiter des Bauhofs. Der Vorteil an dem Trecker sei, dass dieser flexibler einzusetzen sei.

Während beim Lkw die Ladefläche immer dabei ist, würden beim Trecker nur die Zusatzteile mitgenommen, die man für die bestimmten Einsätze auch wirklich brauche. Dies habe auch den Vorteil, dass während des Winterdienstes nicht alle Teile vom Salz angegriffen würden. Ebenfalls mache es sich im Winter bezahlt, dass die Sicht aus dem Trecker besser ist, als beim Lkw, da man nun in der Mitte sitzt und um sich herum nur Glas hat. „Ich konnte die rechte Seite vom Pflug im Dunkeln nie sehen. Jetzt schon“, erklärte Stefan Bruns, Mitarbeiter des Bauhofs.

Er wird in Zukunft der Hauptfahrer des neuen Treckers sein. „Da unser Fuhrpark überschaubar ist, ist es umso wichtiger, dass wir verlässliche Fahrzeuge haben“, sagt Uwe Schmalenbach. Ein Vorteil sei sicherlich auch, dass sich die Mitarbeiter des Bauhofs mit den variabel einsetzbaren Trecker gut auskennen, da sie nun zwei gleiche Fahrzeuge haben. 

Bezüglich der Kosten habe sich die Anschaffung ebenfalls gelohnt. „Wir haben für die Neuanschaffung 200 000 vorgesehen und der Trecker kostete nur 115 000 Euro“, berichtete Uwe Schmalenbach. Trotz der Zusatzteile habe man damit deutlich gespart und dies gelte auch für die Unterhaltung durch geringere Wartungsintervale und weniger Sprit, den man für das Fahrzeug benötige. 

Der Schlepper hat 133 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Besonders angenehm ist für die Bauhofmitarbeiter, dass das Fahrzeug mit einem Gesamtgewicht von 8,5 Tonnen ein stufenloses Getriebe hat. „Wenn man für Grünarbeiten zum Beipspiel nur fünf km/h fährt, ist das sehr praktisch, dass man nicht schalten muss“, erklärte Thomas Deitmerg. 

Wer jetzt neugierig geworden ist und sich den neuen Trecker und die anderen Fahrzeuge des Bauhofs einmal anschauen möchte, ist herzlich zum Tag der offenen Tür am Samstag, 14. Oktober, eingeladen.

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