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Erfolgreich gegen den Corona-Blues: Wie die Sportwoche zu Bewegung motivierte

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Von: Jona Wiechowski

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Alle Teilnehmer der Sportwoche erhielten eine Urkunde. Vier Jugendliche gingen als Hauptsieger hervor. Sie trainierten an allen fünf Tagen.
Alle Teilnehmer der Sportwoche erhielten eine Urkunde. Vier Jugendliche gingen als Hauptsieger hervor. Sie trainierten an allen fünf Tagen. © Jona Wiechowski

Genau das Richtige nach den langen Corona-Monaten: Mit einer Sportwoche hat sich im Herscheider Jugendzentrum die letzten Tage alles rund um Bewegung gedreht. Gleich vier Jugendliche bewiesen besonderen Ehrgeiz und absolvierten die 13 Zirkelstationen an allen fünf Tagen.

Herscheid - Max Gaberkorn, Leonie Kühner, Shahnaz Ghanem und Arne Starink kämpften gegen den Muskelkater an und konnten bei der Siegerehrung am Freitagabend als Hauptsieger geehrt werden. Dafür wurden sie jeweils mit 20-Euro-Gutscheinen belohnt – für ein Geschäft ihrer Wahl.

Juz-Leiterin Silke Obier betonte: „Alle haben gewonnen.“ Und deshalb bekam auch jeder Teilnehmer eine Urkunde und konnte sich dazu ein Sportgerät für Zuhause aussuchen, darunter Kurzhanteln, Widerstandsbänder und Yoga-Matten.

Mit der Siegerehrung ging eine bewegungsreiche Woche zu Ende, bei der Rudergerät, Stepper, Hantelbank und Co. im Mittelpunkt standen. Das Juz-Team räumte die Geräte dafür vom Sportraum in den großen Raum unten im Jugendzentrum. Ergänzt wurde das Angebot durch sportliche Spiele an der „Nintendo Switch“-Konsole oder Fitnessanleitungen per YouTube-Video. Letztlich kamen so 13 herausfordernde Stationen zusammen, die es nach und nach zu absolvieren galt. An jeder Station gab es Punkte. Wer am Ende die meisten hatte, gewann.

Inspiration für die Aktion waren die monatelangen Lockdowns und das ewige Zuhausebleiben. Andreas Wehberg vom Juz-Team nannte eine Studie des Universitätsklinikums Münster als Beispiel, mit der ein dramatischer Bewegungseinbruch bei Kindern und Jugendlichen während der Corona-Pandemie festgestellt worden ist: „Dem wollten wir mit der Aktionswoche entgegenwirken.“

Schon nach dem Lockdown-Ende sei im Jugendzentrum ein erhöhter Bewegungsdrang beim Nachwuchs zu spüren gewesen, berichtete Wehberg und freute sich: „So gut wurde der Sportraum vor den Lockdowns nicht genutzt.“ Die Aussicht auf Gewinne sei in den letzten Tagen dazu nochmal ein guter Ansporn gewesen.

Die Fitnessgeräte sind ab sofort wieder im Sportraum zu finden. Jugendliche, die diese mal ausprobieren möchten, können das zu den Öffnungszeiten gerne tun. Geöffnet hat das Jugendzentrum von montags bis freitags von 15 bis 21 Uhr.

Wer das Jugendzentrum unterstützen möchte, der kann sich im Förderverein engagieren.

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