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„Ein Funken Hoffnung“: Leuchtende Trecker auf guter Mission

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Von: Dirk Grein

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Die erste Fahrt der beleuchteten Trecker sorgte im Vorjahr – wie hier an der Straße Auf dem Rode – für begeisterte Zuschauer und ebenso erfreute Landwirte.
Die erste Fahrt der beleuchteten Trecker sorgte im Vorjahr – wie hier an der Straße Auf dem Rode – für begeisterte Zuschauer und ebenso erfreute Landwirte. © Archivfoto: Gerhard

Die Resonanz auf die erste vorweihnachtliche Treckerfahrt war überwältigeng: Für die heimischen Landwirte stand rasch fest, dass es eine Wiederholung geben soll. Genau diese ist nun terminiert: Am Samstag, 4. Dezember, wird mehr als ein Funken Hoffnung nach Herscheid gebracht.

Herscheid - n den Emotionen, die sich von den Zuschauern auf uns Fahrer übertragen haben“, erinnert sich Ramona Hesse sehr gerne an die erste Fahrt im letzten Advent. Die Herscheiderin zählt zu dem Team, das die Aktion des Vereins LSV (LandSchafftVerbindung) vor Ort organisiert. Das Erfolgskonzept soll beibehalten werden: Die Trecker werden festlich und mit reichlich Lichterketten geschmückt, damit die Fahrzeuge während ihrer Spendenreise gut sichtbar werden.

Gezielte Fahrt durch die Wohngebiete

Die Fahrt am Tag vor dem zweiten Advent soll um 17 Uhr in Plettenberg starten. Die genaue Route wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die Aktion ist bereits als Demonstration bei der Polizei angemeldet, die die Trecker begleiten wird. „Die Zusammenarbeit klappt super“, freut sich Ramona Hesse.

Vorgesehen ist diesmal eine ausgedehntere Tour durch die Wohngebiete, damit noch mehr Leute in den Genuss der Aktion kommen. Der Endpunkt soll diesmal in Herscheid liegen, nicht in Lüdenscheid. Zum einen sei die Wegstrecke zuletzt arg lang gewesen, zum anderen sei auf dem Stück von Herscheid in die Bergstadt der Zuschaueranteil überschaubar gewesen, berichtet Ramona Hesse.

Als Zielpunkt wird der Neuer Weg angepeilt, damit die Besucher des Adventsgestöbers – das für diesen Tag geplant ist – vom Alten Schulplatz aus beste Sicht auf die beleuchteten Trecker haben.

Der Konvoi wird länger sein als bei der Premiere: Nach jetzigem Stand wird mit bis zu 50 liebevoll gestalteten und geschmückten Treckern gerechnet. Damit alle Mitfahrer in den Genuss von weihnachtlichen Klängen kommen, sollen zwei Musik-Fahrzeuge eingebaut werden. „Wir bitten die Zuschauer bereits jetzt darum, aufeinander aufzupassen“, sagt Ramona Hesse, dass Mindestabstände einzuhalten sind.

Appell der Landwirte: Regional einkaufen

Mit dieser Aktion unterstreichen die Landwirte ihr soziales Engagement. „Wir wollen damit zeigen, dass wir für die Leute da sind“, betont die Jung-Landwirtin. Sie erinnert in diesem Zusammenhang an die Flutkatastrophe im Juli: Seinerzeit machten sich viele Landwirte aus der heimischen Region auf den Weg in Krisenregionen nach Altena oder ins Ahrtal, um zu helfen, wo zu helfen war.

Umgekehrt hoffen die Landwirte, dass die Bürger das tägliche Engagement bei der Erzeugung von regionalen Lebensmitteln zu schätzen wissen. Milch, Eier, Fleisch und mehr „kann auf vielen Höfen oder in Hofläden direkt vor unserer Haustür gekauft werden“, verdeutlich die Herscheiderin.

Spendensammlung für Senioren-, Kranken- und Kindereinrichtungen

Mit dieser Aktion wollen die heimischen Landwirte nicht nur den Zuschauern eine Freude bereiten, sondern auch heimische Senioren-, Kranken- und Kindereinrichtungen unterstützen. Deswegen wird im Vorfeld um Spenden gebeten. So können Sachspenden (insbesondere Gesellschaftsspiele oder Bastelzubehör für Kinder) am 3. Dezember von 10 bis 15 Uhr in der Redaktion unserer Zeitung (Süderländer Tageblatt, Offenbornstraße 1 in Plettenberg) abgegeben werden. Diese Gaben werden im Rahmen der Treckerfahrt am 4. Dezember an unterschiedliche Einrichtungen überreicht. Auch finanziell kann die Aktion unterstützt werden. Entweder direkt als Spende an die Heime, Krankenhäuser oder Kindergärten mit dem Betreff „Ein Funken Hoffnung 2021“ oder als Spende an die Landwirte per PayPal an lsvnrwev@web.de oder auf das Konto DE 62 3565 0000 0001 0499 56.

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