Gebäude nach Aktion kaum wiederzuerkennen

Ein Bild, an das man sich gewöhnen muss: Schützenhalle komplett leer geräumt

Nach dem Einsatz der Schützen sah die Gemeinschaftshalle so aus. An solch einen Anblick konnte sich kaum einer der
Helfer erinnern.
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Nach dem Einsatz der Schützen sah die Gemeinschaftshalle so aus. An solch einen Anblick konnte sich kaum einer der Helfer erinnern.

Der Vorher-/Nachher-Vergleich zeigt deutlich, welchen Kraftakt die über 30 Helfer des Herscheider Schützenvereins leisteten, um am Samstag die Gemeinschaftshalle weitestgehend zu räumen. Das alles diente der Vorbereitung der späteren Sanierung der Halle. 

Herscheid - Als die Blicke am späten Nachmittag durch die Halle schweiften, konnte sich an diesen Anblick nur Bernd Raulf erinnern, der in den 80er-Jahren Hausmeister der Gemeinschaftshalle war. Aber die Gemeinschaftshalle ohne Bühne war selbst für Raulf neu. Von der Deckenverkleidung, über die Bühne bis hin in den Keller waren die Schützen tätig.

Während einige Helfer fleißig für die Einlagerung der Teile in einem Raum in der alten Grundschule sorgten, waren kräftige Arme beim Abriss der Bühne notwendig. Die Deckenverkleidung musste zudem für eine separate Entsorgung mühselig in Folienbeutel verpackt werden. Dass die Beutel zudem in einen Container gepackt werden mussten, da das Gewicht der Beutel später zu hoch war, um diese noch zu transportieren, machte das Unterfangen nicht einfacher.

Bereits einige Tage zuvor leisteten einige Schützen die Vorarbeiten für den großen Abrisstag. Mit gefühlten 10000 Nägeln waren die Bühne und die Sperrholzplatten miteinander verbunden. Der Abriss mit einer Kettensäge war somit nicht möglich. Also war Raulf drei Tage in Kleinstarbeit damit beschäftigt, mit einem Stemmeisen die Sperrholzplatten stückchenweise von den darunterliegenden Bohlen zu lösen. Am Freitag wurde zusammen mit Klempner Klaus Prinz die Deckenheizung entfernt. Dank der Hebebühnen der Firma Dunkel Autokran ging dies unerwartet zügig. Diese Hebebühnen waren dann auch am Samstag im Dauereinsatz, um die über 500 Deckenplatten auszubauen.

Alle Helfer hatten sich somit den Imbiss verdient, der durch die Krombacher-Brauerei gesponsort wurde. Brot, Schinken und reichlich Getränke standen zur Verfügung, um die Arbeiten bei schwülwarmen Temperaturen erträglich zu machen. „Ich kann mich nur bei allen Helfern bedanken. Es war eine tolle Zusammenarbeit bei so vielen Baustellen und Helfern. Natürlich hakt es an so einem Tag auch hier und da mal, weil dann doch ein paar wenige kurzfristige Absagen erfolgten. Aber damit muss man immer rechnen. Insgesamt aber bin ich mehr als zufrieden, mit dem, was wir heute geschafft haben. Die Bilder sagen aus meiner Sicht mehr als tausend Worte“, so der 2. Vorsitzende Volker Halbhuber stellvertretend für den Vorstand.

Mehr zur Sanierung der Schützenhalle.

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