Silbergausbau: Nächster Schritt

Teilstück der L561 über Wochen halbseitig gesperrt

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Bevor der dreispurige Ausbau der Landstraße 561 in Richtung Herscheid fortgesetzt werden kann, müssen im Bereich Brink zwei Brücken saniert werden.

Herscheid – Nach langer Planung geht der Ausbau der Silbergtrasse in die nächste Phase: Ab dem 12. November sollen die Arbeiten im Bereich Hardt wieder aufgenommen werden.

Seit über 40 Jahren sehnen sich Herscheid und Plettenberg eine Verbesserung der Autobahnanbindung herbei. Ein langer Weg, wie sich herrausstellen sollte. 

Ehe beim Spatenstich im Dezember 2008 das Ziel „Dreispurig von der Versetalsperre bis Herscheid“ ausgerufen wurde, galt es manch eine Hürde zu nehmen. Inzwischen sind die Planungen zwar in der Umsetzung, doch auch diese gestaltete sich alles andere als einfach, was immer wieder Verzögerungen zur Folge hatte. 

Immerhin ist es in den letzten elf Jahren gelungen, eine Kriechspur von der Verse bis zum Silberg-Kopf anzulegen. In der Gegenrichtung endet eine solche zusätzliche Spur vom Silberg kommend aktuell in Höhe des Regenrückhaltebeckens in Hardt. 

Angedacht ist nun im nächsten Schritt eine Verlängerung dieser dritten Spur, doch zuvor müssen in Höhe der Ortslage Brink zwei Brückenbauwerke der Landstraße 561 saniert werden. Weil dies nur unter Vollsperrung geschehen kann, muss eine Umleitungsstrecke angelegt werden. Diese soll von der Landstraße 561 auf die L 879 führen. 

„Zunächst muss das Baufeld geräumt werden, damit beginnen wir nun“, erklärt Karl-Josef Fischer, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW. Ab Dienstag, 12. November, müsse die Landstraße 561 im Bereich Brink halbseitig gesperrt werden. Dies sei jedoch lediglich eine vorbereitende Maßnahme. „Die eigentliche Brückensanierung kommt dann nächstes Jahr“, erzählt Fischer.

Das NRW-Ministerium für Verkehr hat das Landesstraßenbauprogramm 2020 vorgelegt. Die Mittel für den Neu- und Ausbau von Landesstraßen sollen um fünf Millionen auf 52 Millionen Euro ansteigen. Bestandteil dieses Programms ist der Silbergausbau. Für diesen sind Gesamtkosten in Höhe von 13,1 Millionen Euro vorgesehen; bislang seien in den Vorjahren bereits 8,6 Millionen Euro ausgegeben worden. Für 2019 stellt das Land 1,5 Millionen Euro bereit.

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