Es gibt gute Gründe, warum der Kürbismarkt in Rärin zu einer der beliebsteten Veranstaltungen in der Region angewachsen ist

Besucheransturm trotz Usselwetters

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Blumen und Zierkrbisse - die Besucher(innen) fanden an den Ständen etliche herbstliche Dekorationsideen.

HERSCHEID - Die äußeren Bedingungen waren mies: Frischer Wind wehte über Rärins Höhen und brachte immer wieder Regen mit, der das Festgelände aufweichen ließ. Dennoch pilgerten gestern hunderte Gäste zum Kürbismarkt. Warum?

Siegen, Dortmund, Recklinghausen – neben den dominierenden Buchstaben MK befanden sich auf den drei Parkwiesen etliche ortsfremde Kennzeichen. 

Längst hat sich herumgesprochen, dass sich am Tag der Deutschen Einheit ein Ausflug ins beschauliche Rärin lohnt. Dieser feste Termin gepaart mit einer der letzten Freiluft-Veranstaltungen des Jahres machen den besonderen Reiz aus. 

Auch in Reihen der Aussteller ist der Kürbismarkt eine feste Größe: 90 Anbieter (die Mehrzahl private Bastler) haben sich bewusst gegen größere Veranstaltungen wie etwa die Landpartie in Wocklum entschieden und zeigen ihre Erzeugnisse lieber auf grüner Wiese. 

17. Kürbismarkt in Rärin

Die Mischung aus altbewährten Ständen und neuen Waren sorgen für ein buntes Erscheinungsbild. Während auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus Kürbisse in verschiedenen Formen und Farben dominieren, wird auf dem Festplatz Vielfalt geboten –Schmuck, Gestricktes, Windräder, Holzwichtel und vieles mehr. 

Die Gänge zwischen den Ständen sind breit genug, dass auch Besucher mit Rollatoren oder Kinderwagen problemlos aneinander vorbeischieben können. An den Verpflegungsstationen bilden sich rasch Besuchertrauben zum Plausch und Austausch. 

Auch an vielen Ständen können Käse, Öle oder Marmeladen gekostet werden. Derweil vergnügen sich die Kinder an der Raupenbahn, am Alpacakäfig oder beim Kerzenziehen. All das wird ermöglicht dank einer präzisen Vorbereitung. 

Die IG Kürbismarkt hat abermals ganze Arbeit geleistet, was die Zusammenstellung der Händler und die Organisation betrifft. Spontan werden gestern Morgen Holzhackschnitzel auf dem Gelände verteilt, damit die Gäste nicht auf der Wiese „versacken“. 

Einen bemerkenswerten Job leisten die Parkplatzeinweiser: Sie steuern die Fahrzeugschlangen zielgerichtet zu freien Stellplätzen. Festgefahrene Wagen werden per Hand oder mit Hilfe von Treckern freigeschoben. Dennoch nehmen alle Besucher mit ihren Autos ein Stück Räriner Wiese unfreiwillig als Andenken mit nach Hause.

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