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Der Beginn einer Tradition: So erlebten die Landwirte ihre Lichter-Treckertour

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Von: Dirk Grein

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Die 55 mit Lichterketten behängten Trecker brachten den Herscheider Ortskern – hier der Blick auf die Lüdenscheider Straße – zum Leuchten.
Die 55 mit Lichterketten behängten Trecker brachten den Herscheider Ortskern – hier der Blick auf die Lüdenscheider Straße – zum Leuchten. © Foto: Hempler

Das etwas längere Warten am Straßenrand hat sich gelohnt: Viele Herscheider erlebten am Samstagabend die zweite Treckerfahrt heimischer Landwirte unter dem Motto „Ein Funken Hoffnung“.

Herscheid - Von Plettenberg kommend bog der 55 Fahrzeug lange Konvoi mit rund 45-minütiger Verspätung in Hüinghausen in Richtung Elsen ab, um über das Wohngebiet Spitze den Herscheider Ortskern zu erreichen.

Nach einer Spendenübergabe und einem damit verbundenen kurzen Stopp in Höhe des Seniorenzentrums ging es entlang der Schützenhalle bis zum Rathaus, dem Ende der Strecke. Wie die Fahrer diesen Abend erlebt haben, darüber sprach Dirk Grein mit der Herscheider Organisatorin Ramona Hesse.

Haben Sie inzwischen alle Emotionen verarbeitet?

Ramona Hesse: „Ja, verarbeitet schon, aber es wirkt immer noch lange nach. Mit diesem schönen Gefühl kann man in Richtung Weihnachten gehen, das fühlt sich an, wie ein Geschenk, das wir im Herzen tragen können.

Die erste Fahrt konnte nicht nur in puncto Fahrzeuganzahl, sondern auch hinsichtlich der Detailliebe getoppt werden.

Ramona Hesse: „Ich glaube, das wird von Jahr zu Jahr zunehmen: Jeder möchte sich bei der Dekoration des eigenen Fahrzeugs überbieten. Was die Gefühle betrifft: Da wusste man ja schon, worauf man sich einlässt. Daher war es anders als im Vorjahr, als wir gar nicht wussten, was auf uns zukommt. Aber: Es wird von Jahr zu Jahr intensiver.“

Darf man daraus schließen, dass es eine dritte Auflage geben wird?

Ramona Hesse: „Ja. Das ist eine echte schöne Sache und wir wollen versuchen, diese zu einer Tradition werden zu lassen.“

Gibt es Wünsche seitens der Landwirte, was die kommenden Monate betrifft?

Ramona Hesse: „Unser Leitgedanke lautet ja: „Ein Funken Hoffnung – wir Landwirte für Euch“. Damit wollen wir zum Ausdruck bringen, dass wir Landwirte für die gesamte Bevölkerung sorgen, und appellieren daher auch, dass, wenn die Möglichkeit dazu besteht, regional eingekauft wird. Die Begeisterung der Zuschauer von Samstag ist für uns natürlich Motivation. Andererseits hoffen wir auch, dass die Leute sich an uns erinnern, und zwar auch in Erntezeiten, wenn man vielleicht mal im Straßenverkehr hinter einem Trecker etwas langsamer fahren muss. Wenn sich die Leute dann an unsere Treckertour erinnern und ein wenig Geduld aufbringen, das wäre toll.“

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