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Dasselbe Haus, derselbe Verdacht: Zweiter Feuerwehreinsatz wegen defekter Heizung

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Von: Maximilian Birke, Dirk Grein

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Zum zweiten Mal binnen drei Tagen rückte die Feuerwehr zur Lüdenscheider Straße 45 aus.
Zum zweiten Mal binnen drei Tagen rückte die Feuerwehr zur Lüdenscheider Straße 45 aus. © Maximilian Birke

Duplizität der Ereignisse: Sirenenalarm, Blaulicht, Sperrung der L 561, ja sogar dieselbe Adresse. Wie bereits zwei Tage zuvor rückte die Feuerwehr Herscheid am Mittwochabend zur Lüdenscheider Straße 45 aus.

Herscheid - Ein Anrufer hatte der Kreisleitstelle der Feuerwehr gegen 21.16 Uhr eine Stichflamme gemeldet, die aus dem Dach des Wohngebäudes emporgeschossen sein soll. Daher war für die Einsatzkräfte Eile geboten.

Das Ziel kannten sie bereits: Die Mitglieder der Löschgruppen Herscheid und Neuemühle sowie das Tanklöschfahrzeug aus Rärin fuhren zu dem alleinstehenden Gebäude am Herscheider Ortsausgang, gelegen in einer Rechtskurve der Landstraße 561, die für den Einsatz vorübergehend gesperrt wurde.

Im ersten Schritt brachten die Einsatzkräfte die Anwohner ins Freie; sie blieben unverletzt. Unter Atemschutz erkundeten ein Angriffstrupp das Gebäude. Wie schon am Montag fanden sie einen verrauchten Heizungskeller vor, der gelüftet wurde.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass erneut ein technischer Defekt die Ursache war. Dies muss allerdings noch von einem Schornsteinfeger bestätigt werden. Wie vor Ort zu erfahren war, handelt es sich um eine Pellettheizung.

So war die Einsatzlage am Montagabend.

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