CDU-Generalsekretär Jubiläumsgast bei politischem Frühstück der Senioren-Union

Gutes Signal für Herscheid

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Ein Spiekus geht auf Reisen: Wolfgang Weyland, der Vorsitzende der heimischen Senioren-Union (rechts), bedankte sich mit Herscheids Wappentier in Plüschform bei Josef Hovenjürgen. Der CDU-Generalsekretär (links) soll dieses Andenken mit in den Düsseldorfer Landtag nehmen.

HERSCHEID - Würdiger Rahmen für die Jubiläumsveranstaltung der Senioren-Union Herscheid: Beim gestrigen 25. politischen Frühstück war der Gesellschaftsraum des Hotels „Zum Adler“ bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die 82 angemeldeten Teilnehmer erlebten einen kurzweiligen Vormittag, der maßgeblich von dem neuen Generalsekretär der nordrhein-westfälischen CDU gestaltet wurde. Josef Hovenjürgen stellte sich den Herscheidern als Südwestfalen-Fan vor: Von Kurzaufenthalten und Urlauben wisse er die Vorzüge der Wanderregion zu schätzen – inklusive des guten Essens und der dazugehörigen Getränke. 

In seinem Vortrag unter dem Thema „Aufbruch in NRW“ rechnete Hovenjürgen schonungslos mit der rot-grünen Vorgänger-Regierung ab. Schon in den ersten Monaten der CDU-Regierung habe man wichtige Änderungen anstoßen können. Ein Ziel sei es, den Kommunen mehr Handlungsspielraum zu verschaffen und weniger Vorgaben „von oben“ zu machen. „Düsseldorf muss aufhören, das Land zu uniformieren“, meinte der Generalsekretär. 

Dass es sich bei diesem Vorhaben nicht um bloße Lippenbekenntnisse handelt, konnte Bürgermeister Uwe Schmalenbach bestätigen. Er berichtete von positiven Auswirkungen für die Ebbegemeinde: Die Abschaffung der Abundanzumlage erspart der Gemeinde im kommenden Jahr Ausgaben in Höhe von 113 000 Euro. Geld, das zur Sanierung der Straßen genutzt werden soll. „In diesem Bereich haben wir Nachholbedarf“, sagte der Bürgermeister. 

Außerdem erwähnte Schmalenbach die Verdopplung der Schulpauschale, was für Herscheid 100 000 Euro zusätzlich bedeutet. Vor dem Hintergrund der Errichtung des Bildungszentrums komme diese Erhöhung zum richtigen Zeitpunkt. Denn in dem 50 Jahre alten Hauptschultrakt müssen viele technische Einrichtungen auf einen modernen Stand gebracht werden, genau dafür könne die Pauschale genutzt werden. „Das ist ein gutes Signal für Herscheid“, meinte der Bürgermeister.

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