Brennender „Wohnraum“ zum Feuerwehr-Jubiläum in Rärin

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Ein Flammen-Inferno bot sich den Zuschauern bei einer Feuerwehrübung in Rärin.

Herscheid - Ein feuriges Spektakel mit kunterbuntem Rahmenprogramm gab es am Sonntag rund um das Räriner Gerätehaus zu bestaunen, wo anlässlich des 90-jährigen Bestehens der örtlichen Löschgruppe ab dem späten Vormittag einiges geboten war. Dementsprechend viele Besucher konnten angelockt werden und so herrschte bei warmen Temperaturen rasch ein großer Betrieb auf dem gesamten Festgelände.

Neben den verschiedenen Feuerwehr-Fahrzeugen, die aus umliegenden Städten angereist waren und genau unter die Lupe genommen werden durften, gab es auch Übungseinsätze der heimischen Brandbekämpfer aus nächster Nähe zu beobachten. Den Anfang machte die Jugendfeuerwehr mit einem Löschangriff, bei dem ein brennendes Holzhaus erfolgreich von den Flammen befreit wurde.

 Besonders gefordert waren kurze Zeit später die Mitglieder der Löschgruppe Rärin, denn auf sie wartete eine Premiere: Ein Container wurde durch ein paar Einrichtungsgegenstände in einen Wohnraum verwandelt, in dem anschließend ein kleines Feuer gelegt wurde. Langsam aber deutlich zu erkennen vermehrten sich die Rauchgase und die Flammen griffen Stück für Stück auf andere Möbelstücke über.

 „So würde es auch in der Realität ablaufen, insofern demonstrieren wir, wie eine Brandentwicklung in einem Raum aussehen würde. Unter der Decke staut sich dabei im Laufe der Zeit eine brutale Hitze“, kommentierte der stellvertretende Löschgruppenführer Helmut Bartsch das sich abspielende Szenario, das seine Kollegen gekonnt in den Griff bekamen und somit den Brand in die Knie zwangen. Die sichtlich beeindruckten Zuschauer honorierten diesen Einsatz mit lautstarkem Applaus.

 Den gab es übrigens auch für Vorführungen der Firma Brandschutz Kuhbier, die einen Fettbrand sowie eine brennende Spraydose simulierten. Bei all diesen spannenden Aktionen durfte eine zwischenzeitliche Stärkung am Grillstand oder Kuchenbuffet natürlich nicht fehlen. Für die Kinder gab es zudem eine große Hüpfburg, aber vor allem viel Feuerwehr zum Anfassen.

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