Bürger zeigen großes Interesse an der Zukunft der Gemeinschaftshalle

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Aufgeteilt in drei Gruppen sammelten die Teilnehmer der Ideenwerkstatt zahlreiche Gedanken zur Gemeinschaftshalle.

Herscheid - Welche Mängel weist die Gemeinschaftshalle auf? Welche weitere Nutzungen kann man sich vorstellen? Wie würden sich die Beteiligten eine mögliche Erweiterung vorstellen? Mit diesen drei Leitfragen setzten sich rund 70 Interessierte am Dienstagabend im Rahmen einer Ideenwerkstatt mit der Zukunft der Gemeinschaftshalle auseinander.

Volker Halbhuber, zweiter Vorsitzender des Schützenvereins, und Bürgermeister Uwe Schmalenbach zeigten sich in ihrer Begrüßung sehr erfreut über das große Interesse an der Veranstaltung. Erfreulicherweise waren nicht nur Mitglieder des Schützenvereins unter den Anwesenden, sondern auch Vertreter anderer Vereine, der Politik sowie der freiwilligen Feuerwehr und dem Handwerk. Damit bestätigte sich auch, dass die Bezeichnung Gemeinschaftshalle und nicht Schützenhalle zutreffender ist.

Die Moderation übernahm an diesem Abend Andreas Bachmann von der Geschäftsleitung des Planungsbüros Pesch und Partner, gemeinsam mit seinem Team. Es wurden drei Gruppen gebildet und Ideen gesammelt. Zunächst wurden die verschiedenen Mängel zusammengetragen. An dieser wurden sowohl bautechnische als auch zahlreiche funktionale Mängel genannt. Anschließend widmeten sich die Gruppen der Frage: Was fehlt, um die Halle vielfältiger nutzen zu können? Auch bei der letzten Frage, wie sich die Teilnehmer eine mögliche Erweiterung der Gemeinschaftshalle vorstellen würden, entwickelten sich schnell, rege und durchaus auch kontroverse Diskussionen.

Bei der abschließenden Zusammenfassung stellte sich heraus, dass alle Gruppen gemeinsame Ziele und Ideen haben. Im Vordergrund steht unter anderem die Barrierefreiheit der Toiletten. Die ungünstige Lage im Kellergeschoss ist gerade bei Feiern mit Senioren wenig ideal.

Eine Idee, die an diesem Abend entstand, war, dass die Toiletten bei einer Neugestaltung oder Erweiterung in den Eingangsbereich verlegt werden müssten. Stattdessen könnte man sich vorstellen den Schießstand, der sich aktuell auf der Empore befindet, dann in den Keller zu verlegen. Die Hallendecke könnte zudem wegen ihrer Höhe abgehängt werden und eine Klimaanlage im Sommer für eine bessere Durchlüftung sorgen. Auch der Anbau eines Technikraums oder eines Lagerraums für die Stühle wurde vorgeschlagen.

Zur Nutzung der Halle gab es ebenfalls zahlreiche Vorschläge. Die Ideen reichten von einer Dauergastronomie über Großveranstaltungen bis hin zum Public Viewing. „Es war ein lohnender Abend“, stellte Bürgermeister Schmalenbach zum Ende der Veranstaltung fest und bedankte sich bei allen Beteiligten. Die Vorstellungen für diesen Abend wurden übertroffen und manches, was auf der Hand lag, ist zur Sprache gekommen.

„Wir wollen versuchen das Ganze jetzt auf den Weg zu bringen“ erklärte der Bürgermeister den weiteren Verlauf. Dazu werde die Gemeinde gemeinsam mit dem Schützenverein mit einem Architekten Kontakt aufnehmen, der schon einmal mit Hallen dieser Größenordnung zu tun hatte.

Uwe Schmalenbach betonte, dass der ganze Vorgang offen und transparent bleibe. „Wir werden nicht irgendwann einfach etwas präsentieren, was dann abschließend ist“, hieß es. Zunächst hinge aber alles davon ab, ob man eine Landesförderung bekomme. Vielleicht gebe es schon zum Schützenfest neue Erkenntnisse und Pläne des Architekten, die dann der Öffentlichkeit präsentiert werden könnten.

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