Bürgerwerkstatt Gemeinschaftshalle

Bürger sollen ihre Ideen einbringen

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Eines der Grundprobleme: Die Garderobe und die Toiletten der Gemeinschaftshalle sind nur über eine Treppe und somit nicht barrierefrei erreichbar. Abhilfe soll ein Anbau in Richtung des Parkplatzes vor der Halle leisten.

Herscheid – Blutspenden, Schützenfeste, weihnachtliche Feierstunden, Märkte, Feste, Konzerte, Kulturtermine. Die Liste der Veranstaltungen in der Gemeinschaftshalle ist lang, wird jedoch noch übertroffen von der Auflistung der Mängel in diesem für Herscheid so wichtigen Gebäude.

Dach und Küche benötigen eine Generalüberholung, aktuell gibt es keine Möglichkeit, die Halle zu unterteilen und die Fenster abzudunkeln, zudem mangelt es an einem Lagerplatz für Tische und Stühle. Größtes Manko ist jedoch die Lage von Toiletten und Garderobe im Kellergeschoss; dieses ist nur über eine Treppe und somit nicht für alle Besucher erreichbar. Ein Anbau in Richtung des großen Parkplatzes vor der Halle scheint unabdingbar. 

Maßnahmen, die mit Kosten in Höhe von rund einer Million Euro zu Buche schlagen. Woher soll dieses Geld kommen? Der Schützenverein als Verwalter der Halle kann eine solche Summe ebenso wenig aufbringen wie die Gemeinde, die die Schützen bei kleineren Reparaturen finanziell unterstützt. 

Hilfe könnte aus Düsseldorf kommen in Form von entsprechenden Förderprogrammen. Ein erster Antrag zur Aufnahme in ein solches Programm wurde allerdings abgelehnt. Nicht etwa, weil der Sanierung die Notwendigkeit abgesprochen wurde, sondern weil die Ausarbeitung des Antrags noch formelle Lücken aufwies. 

Um im zweiten Anlauf mehr Erfolg zu haben, wird das Projekt auf breitere Füße gestellt. Mit einbezogen werden alle Einwohner der Gemeinde. Sie sind am Dienstag, 29. Januar, dazu aufgerufen, an einer Bürgerwerkstatt teilzunehmen, zu der der Schützenverein und die Gemeindeverwaltung gemeinsam einladen. 

Ab 18.30 Uhr geht es direkt vor Ort darum, wie die Herscheider ihre Gemeinschaftshalle annehmen, wo sie Verbesserungsbedarf sehen und welche Ideen sie in den Prozess mit einbringen können. Moderiert wird dieser Abend von Mitarbeitern des Planungsbüros Pesch und Partner, das bereits maßgeblich an der Erstellung des Gemeindeentwicklungskonzeptes beteiligt war.

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