Breitbandausbau wird zur Herausforderung

Nur ein Vorgeschmack

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Fortschritte beim Breitbandausbau: Wie hier an der Ecke Elsener Straße / Auf dem Rode wurde in der letzten Woche die Aufrüstung der Schaltkästen vorangebracht.

Herscheid - Wochenlang tat sich nichts auf den vielen Baustellen im Gemeindegebiet. Doch in den letzten Tagen kam wieder Bewegung in den Breitbandausbau. An den Multifunktionsgehäusen sind weitere Anschlussarbeiten ausgeführt worden, einige Baugruben sind wieder gefüllt worden.

Die Verzögerungen, die durch die Auslastung der beteiligten Gewerke aufgetreten sind, ärgern viele Bürger, da einige Gehwege nur eingeschränkt nutzbar sind. Doch dieser eigenwirtschaftliche Ausbau, den die Firmen Telekom und Innogy anstreben, sei nur „ein Vorgeschmack“, meint Bürgermeister Uwe Schmalenbach. 

Er erinnert daran, dass die Glasfaserkabel bislang lediglich bis zu den Schaltkästen verlegt worden sind. Doch aktuelle Entwicklungen der Anbieter sehen vor, dass dieser Ausbau von den Kästen bis zu jeder Haustür verlängert wird. „Das kann ich mir noch gar nicht vorstellen“, gibt der Bürgermeister zu. 

Denn: Sollten die Planungen tatsächlich realisiert werden, dann müssten nicht nur vereinzelt Gehwege aufgerissen werden. sondern wesentlich weitere Abschnitte und wohl auch Straßen. Wie dies genau umgesetzt werden soll, das kann sich das Gemeindeoberhaupt noch nicht ausmalen: „Das wird uns vor große Herausforderungen stellen.“ 

Um die weißen Flecken der Breitbandversorgung zu eliminieren, sollen Glasfaserkabel nicht nur im Dorfkern, sondern auch in den Außenbereichen verlegt werden. Vor diesem Hintergrund seien die bisherigen Einschränkungen noch harmlos, sagt Schmalenbach und fügt an: „Dieses Thema wird uns wohl noch dramatisch beschäftigen.“

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