Herscheider Tobias Clever und Nina Springob begleiten Musiker auf die Inse

Mit dem Duo Breddermann auf Borkum-Tournee

Das Duo Breddermann hatte einige heimische Musikfreunde mit auf die Insel genommen, darunter auch Nina Springob und Tobias Clever aus Herscheid

Herscheid -  Borkum ist eine der beliebtesten Nordsee-Urlaubsinseln für Familien aus Nordrhein-Westfalen. Auch zahlreiche Familien aus Herscheid machen auf der rund 350 Kilometer entfernten Insel regelmäßig Ferien. So kommt es nicht selten vor, dass man dort auf irgendein bekanntes Gesicht trifft.

Auch kulturell ist Borkum für Musiker und Bands interessant: Im Pavillon auf der „schönsten Promenade der Nordsee“ treten in den Sommermonaten Bands auf und unterhalten so die zahlreichen Kur- und Urlaubsgäste. Vor fünf Jahren trat das heimische Duo „Breddermann“ mit dem Schalksmühler Christian Breddermann und dem Lüdenscheider Erkan Besirlioglu in den kleinen Kneipen der Insel auf. „Ich habe für unsere ersten Konzerte Kontakte aus früheren Auftritten mit anderen Bands genutzt und Borkum und das Publikum sehr lieb gewonnen und die Gäste uns auch, glaube ich“, schilderte Breddermann die Anfänge des Duos mit Cajon und Gitarre.

Nach weiteren Auftritten in den vergangenen Jahren stand nun sogar eine fünftägige „Borkum-Tour“ auf dem Plan. Davon hörten auch einige heimische Fans, wie beispielsweise die Herscheider Tobias Clever, der auch mit für die Technik zuständig ist, und „Spiekus-Rockerin“ Nina Springob. Beide sind seit vielen Jahren bekennende Freunde und Fans der „Breddermänner“. Mit einem weiteren Dutzend Fans charterte man einen Kleinbus und so wurde das heimische Musikerduo, das bereits mehrfach in der Ebbegemeinde aufgetreten ist, auf der „Borkum-Tour 2017“ begleitet.

ier Tagen waren vorgesehen. Nach drei Konzerten im „Ria’s Beach“, im „Sturmeck“ und der „Dünen-Klause“ ging es am Wochenende nach draußen an den Strand. „Schon die Konzerte in den Kneipen und Gaststätten waren toll und es wurde richtig gefeiert“, resümierte Breddermann. Mit ihren Rock- und Pop-Interpretationen – zu denen Evergreens aus den 70ern, 80ern bis hin zu aktuellen Hits zählen – sorgte das Duo schnell für gut gelaunte, mitsingende Zuhörer.

Bei zwar etwas kühlen, aber dennoch akzeptablen Strandbedingungen startete vor rund 200 Besuchern am Nordstrand das erste Open-Air im „Lord Nelson Beach Club“. Bei Cocktails und kühlen Getränken sorgten die „Breddermänner“ schnell für gute Stimmung zum Tanzen und Mitsingen.

Doch das war noch gar nichts gegen das, was sich einen Tag später an „Hinni’s Strandoase“, einer der beliebtesten Milchbuden an der Promenade, abspielte. Die Protagonisten waren noch gar nicht vor Ort, da versammelten sich bereits zahlreiche Besucher vor der Strand-oase. Ob unten auf der Promenade auf den Steinen, im Liegestuhl oder auf der oberen Promenade, überall machten es sich die Zuschauer gemütlich.

Schon kurz nach Beginn der rund vierstündigen Party tanzten und sangen die Besucher bei herrlichstem Wetter. Ein perfekter Sonnenuntergang war das i-Tüpfelchen. Entsprechend gut gelaunt nahm das Duo Eindrücke für ihre Auftritte in den sozialen Medien auf. „Es ist Wahnsinn, absolute Gänsehaut“, strahlten Breddermann und Besirlioglu um die Wette, während vor ihnen über 700 Zuschauer feierten.

Abrupt musste das Konzert nach etwas mehr als vier Stunden abgebrochen werden, da sich ein Anwohner bei der Polizei über die Lautstärke beschwert hatte, wobei diese bei Weitem nicht ohrenbetäubend war. „Wir hätten gerne noch eine halbe Stunde gemacht, dann wäre eh zu Ende gewesen. Aber die Polizei macht auch nur ihren Job“, weiß Christian Breddermann, der selbst Polizist ist, nur zu gut die Pflicht seiner Kollegen einzustufen.

Neben den fünf Konzerten gab es noch eine Zugabe: Am letzten Abend vor der Rückreise spielte das Duo in der kleinsten Kneipe der Nordseeinsel „Opa sein klein Häuschen“ vor ausverkauften Haus mit rund 25 Besuchern. Während der freien Zeit blieb für Musiker und Fans genügend Zeit, sich die Insel genau anzuschauen. „Ein Träumchen“, meinte dazu Tobias Clever, der wie Nina Springob und alle anderen aus der Heimat mitgereisten Fans, alle Konzerte lautstark unterstützte.

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