Umzug in die Schulaula steht bevor

Blutspende: Terminvergabe hat sich etabliert

Per Handy einen Termin zur Blutspende reservieren, das klappt super, sagt Bianca Langenbach
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Per Handy einen Termin zur Blutspende reservieren, das klappt super, sagt Bianca Langenbach.

Die Corona-Pandemie hält die Herscheider nicht vom Gang zur Blutspende ab. Unter Beachtung der Schutzmaßnahmen kamen am Donnerstag 156 Personen in die Gemeinschaftshalle.

Herscheid - Positiv machte sich erneut die Terminvergabe bemerkbar. „Dadurch verläuft der Nachmittag entspannter“, erklärte Bianca Langenbach, Blutspendebeauftragte des DRK Herscheid. Per Handy-App oder Computer hatte sich ein Großteil der Spender vorab einen Termin gesichert. Dadurch verbringen die Besucher insgesamt weniger Zeit in der Halle und durchlaufen die Stationen zügiger. Kurze Warteschlangen bildeten sich nur vor dem Arztgespräch und vor der Blutabnahme.

Pro Viertelstunde waren im Vorfeld bis zu neun Anmeldungen vergeben worden. „Wir hätten aber auch mehr Leute unterkriegen können“, weiß Bianca Langenbach. Daher will sie das Gespräch mit dem Blutspendedienst-West suchen, um die Reservierungskapazitäten und die Liegenanzahl bei den Spendeterminen zu erhöhen. Generell sei es zwar möglich, ohne Termin an der Blutspende teilzunehmen. Dann müsse man allerdings mit längeren Wartezeiten rechnen, betont die Blutspendebeauftragte.

Pakete aus dem Dorfladen

Aufgrund der CoronaSchutzverordnung wird vorerst weiter auf den gemütlichen Ausklang einer Blutspende verzichtet. Anstatt Kaffee, Kuchen, belegte Brötchen und andere Leckeren an Tischen zu servieren, packen die DRK-Helfer nun Lunchpakete. Das sei organisatorisch leichter, sagt Langenbach.

Für den Inhalt der Tüten hat der DRK-Ortsverein übrigens einen neuen Partner gefunden. Zum zweiten Mal wurden diese unter anderem mit Salzbrezeln, Keksen und Safttüten aus dem Dorfladen Hüinghausen befüllt. „Wir freuen uns, einen kleinen Laden aus Herscheid unterstützen zu können“, sagt die Blutspendebeauftragte.

Zweimal 25

Unter den 156 Blutspendern befanden sich am Donnerstag neun Erstspender, aber auch 15 Rückstellungen, also Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Spende zugelassen wurden. Zum jeweils 25. Mal spendeten Andreas Vyge und Friederike Beyer ihren Lebenssaft.

Im Vorfeld des Termins am Donnerstag hatte sie sich mit Michael Pingel (Blutspendedienst West) und Lothar Weber (Herscheider Bauamt) die neue Schulaula im Bildungszentrum am Rahlenberg angesehen. Dort sollen in der zweiten Jahreshälfte, wenn die Gemeinschaftshalle umfangreich saniert wird, die Blutspenden stattfinden.

Die räumlichen Bedingungen dafür seien am Herscheider Rahlenberg optimal, war man sich einig. Die nächste Blutspende am 17. Juni ist somit vorerst die letzte, die in der Herscheider Gemeinschaftshalle durchgeführt wird.

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