Jetzt kann es losgehen

Ein neues Kapitel in der Schulgeschichte: Herscheider Bildungszentrum eröffnet

Bildungszentrum Rahlenberg in Herscheid eröffnet Tag der offenen Tür Grundschule Herscheid
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Das Bildungszentrum Rahlenberg ist eröffnet: Schulleiterin Heike Zielinski (von links), Lehrerin Irmtraud Schulte, Schul-Fachbereichsleiterin Sabine Plate-Ernst, VHS-Leiterin Marion Görnig, Bürgermeister Uwe Schmalenbach, Architektin Natasa Bramey-Dudas und Bauamtsleiter Lothar Weber durchschnitten das Band zur Eröffnung.

Genau 60 Jahre nach der Grundsteinlegung für die Volksschule Herscheid wurde am Sonntag das neue, hochmoderne Bildungszentrum am Rahlenberg eröffnet. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich die Herscheider das größte Bauprojekt der Ebbegemeinde hautnah anschauen.

Herscheid - Zuvor blickte Bürgermeister Uwe Schmalenbach auf die Entstehung des neuen Schmuckstücks zurück: Nach fast vierjähriger Bauzeit sei ein „gemeinsames Haus der Lernens“ entstanden, das dank Fördermitteln in Höhe von 70 Prozent der Gesamtkosten realisiert werden konnte. Knapp zehn Millionen Euro haben der Neubau und die Sanierung der ehemaligen Hauptschule gekostet.

„Der Umbau ist ausgezeichnet gelungen“, bilanzierte Uwe Schmalenbach vor dem Haupteingang des neuen Bildungszentrums gegenüber der Turnhalle. Nach der Schließung der Grundschule Hüinghausen habe Herscheid zwar nur noch eine, aber dafür eine „sehr gute Schule“. Der Bürgermeister dankte den Ratsmitgliedern, die das Bildungszentrum auf den Weg gebracht hatten. Ein besonderes Lob erhielten die Herscheider Lehrkräfte und der Förderverein, ohne deren Hilfe die Fertigstellung des Großprojektes nicht möglich gewesen wäre. Auch die Mitarbeiter des Bauhofes hätten kräftig angepackt. Doch es lief nicht immer alles rund: „Manche Baufirmen waren nur unregelmäßig auf der Baustelle. Deshalb sind auch noch Nacharbeiten notwendig“, erklärte der Bürgermeister und verwies auf möglicherweise noch kommende „juristische Auseinandersetzungen“. Derweil solle schon bald die Bewerbung um Fördergelder für die Neugestaltung des Außengeländes folgen. Damit würde dann der dritte Bauabschnitt eingeläutet werden.

Sichtlich zufrieden auf den Um- und Neubau blickte auch Architektin Natasa Bramey-Dudas, die von einem „Haus für Bildung, Kultur und Austausch“ sprach. Das Bildungszentrum sei ein „persönliches Anliegen“ gewesen. Gleichzeitig habe es einige Schwierigkeiten mit der Topographie, aber auch mit steigenden Materialkosten und den stark ausgelasteten Baufirmen gegeben. „Am Ende ist hier ein offener, lichtdurchfluteter Ort entstanden, der auch noch barrierefrei ist und vielseitige Nutzungs- und Freizeitmöglichkeiten bietet.“

Davon konnten sich dann zahlreiche interessierte Bürger bei einem Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten überzeugen. Dabei ging es zunächst in die Klassenzimmer, wo bereits alles für den nahenden Schulstart fertig eingerichtet ist. Die Räume erstrahlen in hellen Farben und sind mit großen Fenstern ausgestattet. Dazu kommt modernste Technik, wofür etwa die digitalen Tafeln stehen. Auch die Mensa und die darüber liegenden Lehrerzimmer und Schulbüros mit weiter Aussicht über die Ebbegemeinde konnten inspiziert werden.

Über die breite Rampe führte der Rundgang dann in den „Kern des Neubaus“, die Aula. Hier sollen künftig auch Kulturveranstaltungen für rund 200 Zuschauer stattfinden. Los geht es am Donnerstag mit der Einschulung. Schon genutzt werden die neuen Räume der Volkshochschule, die auch über einen eigenen Ein- und Ausgang verfügt. An dieser Stelle endete der Rundgang durch das neue Bildungszentrum.

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