Erweiterung der Pusteblume: Im Sommer eröffnet die Sonnenblume in der Dorfmitte

Betreuung der Allerkleinsten

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Das Team der Pusteblume präsentierte sich in einheitlichen T-Shirts an einem Infostand vor dem Rewe-Markt (von links): Praktikantin Ronja Fürst, die beiden Gründer Julien Eichhoff und Nicole Ballsieper-Tillmanns und Kinderpflegerin Rosaria Schweda.

HERSCHEID - Da sage noch einer, heutzutage werden kaum noch Kinder geboren. In Herscheid steigt der Bedarf an Betreuungsplätzen vor allem für Kleinkinder weiter an.

Die DRK-Kindertagesstätte wächst und will noch in diesem Jahr einen großzügigen Anbau in Betrieb nehmen. Derweil entsteht mitten im Dorf ein zusätzliches Angebot: An der Mittelstraße soll zum 1. August die „Sonnenblume“ eröffnet werden. 

Hinter diesem Projekt steckt das Team der „Pusteblume“: Die beiden Herscheider Nicole Ballsieper-Tillmanns und Julien Eichhoff haben die Großtagespflege vor fast vier Jahren in den Räumen des Seniorenzentrums eröffnet. 

Für neun Kinder im Alter von null bis drei Jahren stehen Räumlichkeiten von rund 120 Quadratmetern Größe zur Verfügung. „Der Bedarf ist sehr groß“, erklärt Nicole Ballsieper-Tillmanns. Auf einer Art Warteliste stehen knapp 20 Namen. 

Darauf reagiert das vierköpfige Team: In einem Wohnhaus an der Mittelstraße werden Räumlichkeiten für das neue Projekt namens „Sonnenblume“ angemietet. Auf rund 70 Quadratmetern soll Platz geschaffen werden, um fünf Kinder der Altersgruppe null bis drei zu betreuen. 

„Der Vorteil der kleinen Gruppengröße ist die gezielte und individuelle Betreuung“, sagt Julien Eichhoff, staatlich anerkannter Erzieher, der die Leitung der „Sonnenblume“ übernehmen wird. 

Um über dieses neue Angebot, aber auch über die Aktionen der „Pusteblume“ zu informieren, präsentierte sich das Team mit einem Stand anlässlich des „Tages der Kindertagespflege“ vor dem Herscheider Rewe-Markt. 

Dabei wurden die Erzieher nicht müde, darauf hinzuweisen, dass sie keine Konkurrenz zu bestehenden Kindertagesstätten darstellen möchten, sondern eine Ergänzung des bestehenden Angebots. Ein weit verbreitetes Vorurteil wollte Julien Eichhoff in den Gesprächen mit den Besuchern entkräften: Die Pusteblume (und ab Sommer auch die Sonnenblume) wird zwar privat finanziert, es gelten aber dieselben Elternbeiträge wie bei anderen Kindergärten. 

Neben der Vermittlung von Informationen konnten die Kinder an dem Infostand auf süße Schatzsuche gehen. Außerdem wurden für alle Besucher Herz-Waffeln am Stiel gebacken.

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