Der kommissarische Generalsekretär der CDU NRW, Josef Hovenjürgen, kommt nach Herscheid

Besuch aus Düsseldorf beim politischen Frühstück

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Eberhard Grüber (li.), Ruth Grüber und Herbert Offermann (2. v. re.) wurden von Wolfgang Weyland für ihre zehnjährige Mitgliedschaft geehrt.

Herscheid - Der kommissarische Generalsekretär der CDU NRW, Josef Hovenjürgen, kommt nach Herscheid. Er wird am Mittwoch, 6. Dezember, beim politischen Frühstück der Senioren-Union zum Thema „Aufbruch in NRW – die ersten Monate der neuen Landesregierung“ referieren. Das teilte der Vorsitzende der Senioren-Union, Wolfgang Weyland, bei der Jahresversammlung am Mittwoch mit.

Wolfgang Weyland hatte den Politiker in Absprache mit dem Landtagsabgeordneten Thorsten Schick angeschrieben, ob er in Herscheid einen Vortrag halten würde. „Da die Landesregierung im Mai gewählt wurde und nun ein paar Monate alt ist, ist es ein guter Zeitpunkt für das Thema“, sagt Wolfgang Weyland. Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr im Hotel zum Adler.

Zwei Mal im Jahr findet das politische Frühstück statt. Zuletzt hatte im Februar der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende NRW Ralph Brinkhaus zum Thema „Ein starkes Deutschland in einem stabilen Europa“ gesprochen und auch für 2018 gibt es schon einen Referenten. Der Redaktionsleiter des Süderländer Tageblatt, Stefan Aschauer-Hundt, wird über die Bedeutung der Heimatpresse im Zeitalter neuer Medien berichten. Das Thema lautet: „Nichts ist beständiger als der Wandel – die Zeitungsmacher einst und jetzt“.

Das Programm der Senioren-Union für 2018 ist jedoch nicht nur politisch. Während der Versammlung lüftete Wolfgang Weyland auch das Geheimnis, wo die nächste Jahresfahrt hingehen soll. Es geht nach Bernau am Chiemsee, worauf die Mitglieder begeistert mit Applaus reagierten. Dort wird man sich unter anderem das Königsschloss Herrenchiemsee, die Wasserburg am Inn und Ellmau, das Filmdorf des ZDF-Bergdoktors, ansehen.

Weitere Veranstaltungen im kommenden Jahr sind Tagesfahrten nach Ibbenbüren zum Spargelessen, nach Bad Salzuflen, nach Braubach/Marksburg am Rhein und nach Bad Sassendorf. Am 18. März steht wie auch in diesem Jahr die Theateraufführung der Bühnenmäuse auf dem Programm. Es wird die Komödie „Der möblierte Herr“ gezeigt.

Viele Mitglieder waren zur Jahresversammlung der Senioren-Union Herscheid gekommen.

Die Senioren-Union Herscheid besteht seit 15 Jahren und viele Mitglieder sind schon lange dabei. Während der Versammlung konnten Eberhard Grüber, Ruth Grüber und Herbert Offermann für ihre zehnjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Ernst Kaschke und Gisela Prinz sind ebenfalls so lange dabei, sie waren am Mittwoch jedoch verhindert. Wolfgang Weyland überreichte den dreien jeweils eine Urkunde und ein persönliches Glückwunschschreiben.

Die Senioren-Union zählt derzeit 92 Mitglieder. Im letzten Jahr hatte man zwar die 100-Grenze geknackt, das war jedoch nur eine Momentaufnahme. „Wir hatten dieses Jahr fünf Sterbefälle, einen Ortswechsel und zwei Austritte aus gesundheitlichen Gründen. Das wird durch die Altersstruktur zunehmen, daher müssen wir neue Mitglieder gewinnen“, erklärte der Vorsitzende. Während der Versammlung warf man auch einen Blick auf die Kommunal- und auf die Bundespolitik. Zur Politik in Herscheid sagte Weyland: „Die Gemeinde ist auf einem guten Weg. Wir haben viele Baustellen, wie das Bildungszentrum und das GWU-Gebäude am alten Schulplatz.“ Bundespolitisch bezog sich der Vorsitzende auf die Wahl im September. Das Ergebnis, das die CDU erreicht habe, sei „nicht gerade prickelnd“, trotzdem sei man mit weitem Abstand die stärkste Kraft gewesen. Was die Koalitionsverhandlungen angehe, sei es zwar nicht einfach, aber man müsse sich einigen, um an das Ziel zu kommen.

Zudem stimmte Weyland der Aussage von Rainer Brüderle, Ex-Bundeswirtschaftsminister (FDP), zu: „Mehr Konklave, weniger Twitter“. Man sollte nicht jede Äußerung und jeden Gedanken in Eilmeldungen auf Twitter veröffentlichen, sondern es müsse in vertrauensvoller Atmosphäre alles beleuchtet werden.

Abschließend informierte Weyland noch darüber, dass die Spenden der Senioren-Union zukünftig aufgeteilt werden sollen. Eine Hälfte gehe weiterhin an die Hospizarbeit im Amalie-Sieveking-Haus und der andere Teil an den Förderkreis für das Seniorenzentrum Herscheid.

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