Begeisterte Holidaykids besuchen Flugplatz Habbel in Hüinghausen

Probesitzen im Flugzeug

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Herscheid - Mit großen Augen schauten sich die Holiday Kids am Dienstag auf dem Flugplatz in Hüinghausen um. Die Kinder konnten es kaum erwarten, sich selbst in ein Flugzeug zu setzen.

Einige der Kinder hatten den Flugplatz zwar schon einmal besucht, für die meisten war es jedoch Neuland. So war die Freude besonders groß, als eines der Tore aufging und ein altes Motorflugzeug, das bereits 40 bis 50 Jahre alt ist, eine PA 18, auf die Wiese geschoben wurde. 

„Mit so einer Maschine ist früher das Militär in Belgien geflogen“, erklärt Michael Hammer von der Fliegergruppe am Habbel den interessierten Kindern. Als dieser dann fragte, wer sich einmal in die Maschine hineinsetzen möchte, schnellten die Finger der Kleinen sofort hoch. Michael Hammer erklärte den Holiday Kids, wo sich der Schaltknüppel befindet und wozu man die einzelnen Instrumente an Bord benötigt. 

Ganz wichtig ist zum Beispiel der Funk. Über den hält der Pilot den Kontakt mit dem Flugplatz, um zu melden, wo er sich gerade befindet und ob er landen möchte. Ihm wird dann mitgeteilt, ob und wo dies möglich ist. Bevor es in die Luft gehen kann, muss jedoch geprüft werden, ob genügend Benzin und Öl im Flugzeug ist. Dann wird der Motor gestartet und der Ventilator beginnt sich zu drehen. Was das für einen Wind machen kann, merkten die Kinder, als ihnen auf einmal die Holiday-Mützen vom Kopf flogen. 

Im kleineren Segelflugzeug ist bloß Platz für eine Person, stellten die Kinder fest.

„Du machst hier ganz schön Wind“, gaben die Kinder dann durch den Funk an den Piloten weiter, während dieser sich vom Flugplatz Richtung Attendorn entfernte. Als nächstes wurde ein Segelflugzeug – eine Shark 300 M – begutachtet, das aus einem speziellen Anhänger herausgeholt wurde. „Wenn das Segelflugzeug gelandet ist, kommt es in den Anhänger, um es vom Flugplatz herunter holen zu können“, sagt Michael Hammer. Bis zum nächsten Flug liegt es dann darin. Im Vergleich zum Motorflugzeug ist das Segelflugzeug ziemlich klein. 

Hier ist nur Platz für eine Person. Man braucht übrigens für jedes Flugzeug, das man fliegen möchte, einen Flugschein. Insgesamt gibt es am Flugplatz Habbel acht Segelflugzeuge, fünf Motorflugzeuge und fünf Ultraleichtflugzeuge – eine Klasse zwischen Motorflugzeug und Motorsegler. Die Kinder durften schließlich in die Hallen reinschauen und alle Flugzeuge begutachten, wovon sie ganz begeistert waren.

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