Baustraße soll im Frühjahr fertiggestellt sein / Vier Grundstücke bleiben in Privatbesitz

Neues Baugebiet in Premiumlage

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Von hier aus hat man nicht nur einen herrlichen Blick über die Gemeinde, sondern auch nahezu den ganzen Tag über Sonne (sofern sich diese zwischen den Wolken durchmogelt): Parallel zur Bergstraße verlaufend ist die Baustraße für den Bereich „Oberer Rahlenberg“ angelegt worden.

Herscheid - Sechs Grundstücke sind bereits verkauft. Weitere Bewerbungen für die Bauplätze im Neubaugebiet „Oberer Rahlenberg“ liegen der Verwaltung vor. Einen Überblick über den Stand der Bauarbeiten verschafften sich die Teilnehmer der UWG-Dorfbegehung.

Nach und nach haben sich die Maschinen der Firma Gebrüder Schmidt in die Landschaft gefressen: Von der Kreisstraße 6 aus wurde die Baustraße angelegt, die zu weiten Teilen parallel zu Bergstraße verläuft. 

Eine herrliche Sicht über die Gemeinde und darüber hinaus bis nach Plettenberg verdeutlicht, warum das Interesse an diesem Baugebiet so groß ist. Hier entstehen Wohnhäuser in bester Lage, da waren sich die UWG-Mitglieder einig. 

Bauamtsleiter Lothar Weber gab einen Überblick über die Dimensionen: Die Gesamtfläche ist etwa vier Hektar groß, 38 bis 39 Bauplätze sind angedacht. Vier Grundstücke (nahe der Turnhalle Rahlenberg) auf diesem Areal kann die Gemeinde nicht nutzen, da sie in Privatbesitz sind. 

Etwa 950 000 Euro muss die Gemeinde für die Erschließung bezahlen. Wer sich eines der Grundstücke sichern möchte, der muss pro erschlossenem Quadratmeter Grundstück 153,50 Euro netto bezahlen. 

Die anfänglichen Probleme seien längst im Griff, erklärte Lothar Weber. Gleich zum Auftakt der Großmaßnahme habe sich der Kanalbau im Bereich der Kreisstraße 6 verzögert. Dort wurden die Vorkehrungen getroffen, dass ein Großteil der späteren Grundstücke über getrennte Schmutzwasser- und Regenwasserkanäle an das vorhandene Netz angeschlossen werden können. Lediglich einige wenige Grundstücke, die unweit der Turnhalle Rahlenberg geplant sind, werden an einen Mischwasserkanal angeschlossen. 

Die Baustraße mit all ihren Versorgerleitungen soll bis zum Frühjahr fertig sein; in puncto Breitband ist übrigens das Verlegen von Glasfaserkabeln bis in die Haushalte möglich. 

Von besonderem Interesse bei der Besichtigung war die Erschließung des Gebietes von der Räriner Straße aus. Auf Anregung der UWG war die Planung für diesen Bereich geändert worden. Damit die Steigung nicht zu groß wird und die Grundstücke dort nicht an Attraktivität verlieren, wird die Straße s-förmig verschwenkt. 

„Das ist die UWG-Nase“, meinte Fraktionsvorsitzender Peter Benecke humorvoll. Er zeigte sich sehr zufrieden mit der Umsetzung und dem Zwischenstand der Erschließung des neuen Baugebietes. 

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