Bewohner Herscheids durch Sirenenalarm unsanft geweckt 

Ausgerechnet an Heiligabend: Herd gerät in Brand - Feuerwehreinsatz

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Auf diesem Herd kann kein Weihnachtsessen mehr zubereitet werden: Auslöser für den Küchenbrand war ein technischer Defekt unterhalb des Cerankochfeldes.

Herscheid (Update, 11.35 Uhr) - Feuerwehreinsatz am Heiligabend-Morgen in Hüinghausen. In einem Wohnhaus am Rollenweg war ein Herd in Brand geraten. 

Gegen 8.08 Uhr ging der Alarm ein. Aufgrund des Einsatzbefehls "F1 Küchenbrand" wurde Gemeindealarm ausgelöst, der per Sirenenalarm in allen Teilen Herscheids zu vernehmen war.

Herd ausgebaut, Wohnung gelüftet

In dem Wohnhaus erkundete ein Angriffstrupp der Feuerwehr unter Atemschutz die Küche. Dabei schlugen den Helfern offene Flammen aus Richtung Herd entgegen.

Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Der Elektroherd wurde abgeschaltet, ausgebaut und aus dem Gebäude getragen. 

Vermutlich hatte sich der Brand aufgrund eines technischen Defekts unterhalb des Cerankochfeldes gebildet. Auch die Arbeitsplatte der Küche wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Mit einer Wärmebildkamera untersuchte die Feuerwehr die Wohnung nach weiteren Glutnestern. Weil diese nicht entdeckt wurden, begann das große Lüften.

Der Bewohner kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt. Sein Weihnachtsfest begann zwar mit einem ordentlichen Schrecken. Doch im Kreise der Familie will er sich davon erholen und trotzdem ein besinnliches Fest verbringen.

Auch die 66 Einsatzkräfte aus allen Herscheider Löschgruppen, der Rettungsdienst, die Polizei und die Kräfte des DRK konnten nach rund 45 Minuten wieder abrücken.

Die Bewohner der Ebbegemeinde dürften trotzdem recht unsanft geweckt worden sein, als die Feuerwehr anrückte.

In Lüdenscheid musste die Feuerwehr am Vorabend ein verrauchtes Wohnhaus räumen.

In Kierspe gab es am Montagabend einen SEK-Einsatz, weil sich ein 31-jähriger Randalierer in seiner Wohnung verschanzt hatte.

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