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Arbeiten auf der L696: So ist der Stand der Dinge

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Von: Maximilian Birke

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Noch nicht komplett aufgebracht wurden die Fahrbahnmarkierungen auf der L 696.
Noch nicht komplett aufgebracht wurden die Fahrbahnmarkierungen auf der L 696. © Maximilian Birke

Autos können auf der L 696 schon seit etwas längerer Zeit wieder ungehindert fahren, es stehen aber noch Restarbeiten aus. Diese sollen nun erfolgen, teilte Andreas Berg als Sprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW am Freitag auf Nachfrage mit.

Herscheid – Anfang kommender Woche soll die Landesstraße 696, die zwischen dem Abzweig Oestertal und der Kreuzung Nordhelle/Katerlöh saniert wurde, endgültig fertiggestellt werden.

Die L 696 war ab Mitte Juni – im Anschluss an die L 707, die zwischen den Abzweigen Müggenbrucher Weg und Oestertal erneuert wurde – vollständig saniert worden. Eine Instandsetzung der viel befahrenen L 696 war zuvor lange überfällig gewesen. Sie glich einem Flickenteppich, da der Landesbetrieb Schäden im Asphalt nur noch provisorisch ausgebessert hatte.

In diesem Jahr wurde zur Freude vieler Autofahrer die vollständige Sanierung endlich angegangen. Gut zwei Kilometer Straße umfasste die Gesamtmaßnahme L 707/L 696. Straßen.NRW begann damit am 6. April. Fertiggestellt werden sollte das Projekt ursprünglich bereits Anfang September.

Grund für die Verzögerung von rund drei Monaten sei unter anderem das Hochwasser-Ereignis Mitte Juli, erklärte Andreas Berg. Straßen.NRW habe Baufirmen danach zum Teil an anderen Stellen eingesetzt, wo die Wiederherstellung beschädigter Straßen eine hohe Priorität hatte.

Im November konnten die baulichen Maßnahmen an der Fahrbahn der L 696 abgeschlossen werden. Die Baustellenampel, die einige Monate lang den Verkehr regelte, wurde bereits abgeschaltet, geräumt ist die Baustelle jedoch noch nicht. Denn noch fehlen Fahrbahnmarkierungen, die Straßen.NRW aber voraussichtlich erst im kommenden Jahr aufbringen lassen wird.

Die typischen, sogenannten Agglomeratmarkierungen könnten nicht auf die Straße gebracht werden, wenn sich darauf Salzrückstände befinden, erklärte Andreas Berg. Nach dem Kälte- und Schneeeinbruch im November sei das nun aber der Fall.

Deshalb werden zunächst provisorische Freigabemarkierungen mit weißer Farbe aufgespritzt. Das könnte zu Beginn der kommenden Woche geschehen. Am Dienstag soll dann die Endabnahme der Straße erfolgen.

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