Baumfällungen an der K6

Anwohner in Herscheid haben Verständnis für Verkehrseinschränkungen

Wegen Baumfällarbeiten ist die Straße K6 immer wieder gesperrt.
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Wegen Baumfällarbeiten ist die Straße K6 seit einigen Wochen über längere Zeiträume gesperrt. Wenn die Arbeiten es erlauben, ist die Strecke zwischenzeitlich – so etwa am Mittwochmorgen – für den Verkehr frei.

Weil an der K6 zwischen Rärin und Wellin Bäume gefällt werden, ist die Straße schon seit mehreren Wochen gesperrt, zwar nicht rund um die Uhr, aber doch für längere Zeiträume. Die Autofahrer, die sonst diese Strecke nutzen, müssen eine Umleitungsstrecke fahren. Anwohner haben Verständnis dafür, dass die Fällarbeiten mit Einschränkungen verbunden sind.

Herscheid – An der Entscheidung, die sonst gut genutzte Verbindung über die Kreisstraße zu sperren, sie kein Weg vorbeigegangen, denn die Fällarbeiten seien notwendig gewesen, betont Barbara Sauerland, Leiterin des Herscheider Ordnungsamts. „Es ist schon eine deutliche Einschränkung, aber nicht anders zu lösen.“

Zwar soll die mit den Fällungen beauftragte Firma nicht schon um 7 Uhr im Berufsverkehr sperren, aber zwischen 8 und 17 Uhr habe sie den Auftrag, die Strecke zu sperren, wenn es für die Fällungen notwendig ist. „Sie sollen zwischendurch aufmachen, soweit es geht“, sagt Sauerland, aber häufig gehe es eben auch nicht. „Wenn es um Fällarbeiten direkt an der Straße geht, müssen sie sperren.“ Für die Fällarbeiten sei von vornherein ein längerer Zeitraum, nämlich bis Ende Oktober, veranschlagt worden, für den Fall, dass bei der Durchführung Schwierigkeiten auftreten sollten, erklärt Sauerland zur voraussichtlichen Dauer der Sperrung. Möglicherweise könne die K6 aber auch eher wieder aufgemacht werden.

Während der Sperrungen fahren viele Autofahrer eine Ausweichstrecke über Marlin, woran sich die dortigen Anwohner allerdings nicht zu stören scheinen. „Das stellt an sich keine Belastung dar, denn es muss ja gemacht werden“, sagt Wolfgang Polte. Natürlich sei es durch die Umleitung umständlich, aber die Bäume müssten weg.

Sperrung und Umleitung seien eben eine Folge der „Naturkatastrophe“, die die Schäden durch den Borkenkäfer darstellten, findet auch Anwohner Werner Stahlschmidt. Eine erhöhte Verkehrsbelastung gebe es aus seiner Sicht durch die Umleitung nicht. „Es geht nicht anders, die Leute können ja nicht mit dem Hubschrauber nach Rärin“, meint er. „Ich hab Verständnis dafür, und bis jetzt ist ja auch alles gut gelaufen. In absehbarer Zeit wird auch wieder Ruhe sein.“

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