Nachbesserung notwendig: Zusätzliche Einläufe sollen helfen

Alter Schulplatz: Probleme bei Starkregen

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An dieser Stelle auf dem Alten Schulplatz ist eine Mulde entstanden, in der sich bei Starkregen Wasser sammelt. Um dieses kontrollieren zu können, wird hier ein zusätzlicher Einlauf gesetzt; ein zweiter neuer Einsatz ist am Anfang der Straße Im Eicken vorgesehen.

HERSCHEID - Die letzten „Bausteine“ sind am Donnerstag geliefert werden. Mit ihnen wird die Stufenanlage am Alten Schulplatz vollendet.

Bis Ende Juni soll die Anlage fertiggestellt sein. Damit sind sowohl die großen Sitzstufen gemeint, aber auch die beiden Treppen, die links (Elemente sind bestellt) und rechts (bereits fertig) dieser Anlage geplant sind. Den ersten Sitztest hat die Stufenanlage erfolgreich bestanden: Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses machten es sich bei einer Ortsbesichtigung auf den Stufen bequem – ihr Fazit: „Das wertet den Ortskern weiter auf.“ 

Dieses Urteil beziehen die Kommunalpolitiker nicht allein auf die Stufenanlage, sondern auf den gesamten Bereich: Die Arbeiten auf dem Alten Schulplatz sollen bis zum Beginn der Sommerferien abgeschlossen sein. Dann sollen der Fußweg in Richtung Hauswald-Gebäude, der Platz sowie die Straße darüber (Am Alten Schulplatz) einheitlich gepflastert sein. Die Pflanzbeete für die Bäume werden noch mit Stahlkonstruktionen befestigt. Die Vorbereitungen für das Aufstellen der Lichtstelen und für die Einrichtung einer Ladestation für Elektrofahrzeuge sind ebenfalls getroffen. 

Nacharbeiten sind indes am Pflaster im Bereich Im Eicken notwendig. Hier sind nach einem Starkregen in den letzten Tagen Probleme mit Regenwasser aufgetreten. Dieses sammelte sich zunächst in einer Mulde und floss von dort auf das Privatgrundstück eines Anwohners. Um diese Problematik in den Griff zu bekommen, sollen zwei weitere Einläufe gesetzt werden. 

Dies sei einerseits ärgerlich, weil die Fläche in diesem Bereich eigentlich bereits fertiggestellt ist. Andererseits sei diese Schwachstelle noch früh genug erkannt worden, um sie während der Umsetzung der Maßnahme noch beheben zu können, erklärte Bauamtsleiter Lothar Weber. Er geht nicht davon aus, dass dieser Mehraufwand große Kosten verursachen wird. 

Der Ausschuss-Voristzende Klaus Prinz (CDU) wünschte sich zwar, das Pflaster anzuheben, um die Mulde zu beseitigen. Davon riet Andreas Hoster, Bauleiter des Planungsbüros FSWLA, hingegen ab; das Einsetzen eines Einlaufes sei an dieser Stelle völlig ausreichend. Auch die Bedenken von Eberhard Kaufmann konnte der Planer nicht teilen; der CDU-Fraktionsvorsitzende sorgte sich angesichts des „extremen Gefälles des Platzes zu allen Gebäuden“ um das Fassungsvermögen der Drainagen bei Starkregen. 

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