Zweite „Optimum Nacht der Show“ ist ein voller Erfolg

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Ein spektakuläres Bild: Mitglieder des Teams der Karl-May-Festspiele Elspe waren am Samstag in Wocklum mit von der Partie. Die Indianer präsentierten ihre Pferde in einem Feuerring. ▪

BALVE ▪ Es war laut, lustig, spektakulär und vor allem lehrreich. Jeder der rund 1500 Besucher der „Optimum Nacht der Show“ weiß nun, dass Laufenten standesgemäß in einer Citroën-Ente reisen, Pferde kinderleicht durchs Feuer gehen und Reitsport-Kommentator Carsten Sostmeier nicht nur Dressurfans begeistern kann.

Im Mittelpunkt standen die Olympischen Spiele. Die Veranstalter nahmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Jahrzehnte. Los ging es mit einem römischen Wagenrennen. Der Kutscher brachte seine vier pechschwarzen Friesen mächtig auf Touren. Manch einem Besucher stockte bei den engen Wendungen der Atem, kaum auf der Geraden beschleunigte er wieder.

Weiter ging es bunt: 200 Voltigierer des Märkischen Kreisreiterverbandes bildeten die olympischen Ringe und zeigten die vielfältige Welt des Voltigiersports. Höhepunkt waren die erste Mannschaft des Reitvereins Altena und der französische Topvoltigierer Ivan Nousse. Mit tosendem Beifall belohnte das Publikum die Akteure.

Nach den Kindern stürmten die Hunde die Optimum-Arena. Die Organisatoren hatten es geschafft den Hundezirkus von Wolfgang Lauenburger zu engagieren. Für seine Show erhielt der Tiertrainer beim internationalen Zirkusfestival in Monte Carlo einen silbernen Clown. „Boah, Mama, guck mal, wie hoch der Hund klettert“, staunte ein kleiner Zuschauer. Was Lauenburger und seine Hunde zeigten, war Tierdressur der Spitzenklasse, ob waghalsige Sprünge, schnelle Rollen oder tanzende Vierbeiner: Mit nahezu unsichtbaren Kommandos dirigierte er seine Tiere durch die Arena.

Anne Krüger hatte Laufenten, vier Hütehunde und zwei Pferde mitgebracht. Gemeinsam mit ihrer Tochter und den Hunden manövrierte sie die circa 30 Laufenten über den Platz. Millimeter genau steuerten die Hunde die Entenschar über eine schmale Brücke, durch Tore und zum krönenden Abschluss über eine Bord-Rampe in eine Citroën-Ente.

Absoluter Publikumsliebling des Abends war Felix Beslmeisl. Er zeigte was passiert, wenn die Poesie eines Dressur-Kommentators auf den Witz eines pferdelosen Reiters trifft: Die Zuschauer hielt es kaum auf ihren Plätzen. Die Parodie von Isabell Werths Goldritt, kommentiert von Carsten Sostmeier, ist bereits zum Videohit im Internet geworden.

Eher schlecht in der Gunst der Zuschauer kamen die Stuntreiter aus der Ukraine weg. Ihre waghalsige Vorführung war nicht gerade geprägt von großer Harmonie. So stockte dem Zuschauer in manch brenzliger Lage der Atem. Doch die Stimmung konnte das nicht trüben. Am Ende gab es tosenden Applaus für eine spektakuläre „Optimum-Nacht der Show“. ▪ lm

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