Tobias Hundt und Band begeistern das Publikum

+
Mit Herzblut präsentierten Tobias Hundt und seinen Begleiter die selbst geschriebenen Stücke. ▪

Langenholthausen ▪ „Ich verneige mich vor so viel Power!“, Pfarrer Andreas Schulte war beeindruckt von Tobias Hundt, der mit seiner Band am Freitag in der Langenholthausener Kirche aufgetreten ist. „So etwas haben wir hier noch nicht erlebt.“ Damit sprach der Geistliche den über 200 Zuhörern aus der Seele, hatten sich diese doch nach etwa der Hälfte des Programms von den Sitzen erhoben, und den weiteren Verlauf stehend, wie bei einem Festival, verfolgt.

Sichtlich beeindruckt war Tobias Hundt über das Publikum: „Es ist für uns nicht selbstverständlich, vor so vielen Leuten zu spielen.“ Professionell war der Auftritt mit vielen Lichteffekten – der Abend gewann auch dadurch, als das Publikum ihn unterstützte, als sich seine Gitarre nicht stimmen lassen wollte, und er einmal seinen Text vergessen hatte. Aufmunternden Beifall gab es, das mit einem strahlenden Lächeln quittiert wurde.

Aus seinen Alben „Am Leben“ und „So viel mehr“ setzte sich das Programm zusammen. Dazwischen erzählte der Künstler aus seinem Leben und über die Entstehung der Lieder. So trat er mit „Ein Teil von Dir“ schon einmal im Gefängnis auf; für „Gnade“ ließ er sich vom Lexikon inspirieren: „Dieses Wort kann ich schwer interpretieren.“ Alle seine Lieder waren lebensnahe poetische Beschreibungen und auch tiefe Glaubensbekenntnisse. Ganz stark war „Gethsemane“, das vor der im Altarraum gestalteten Dornenkrone, dem Kreuz und dem Grab gespielt wurde – als zweites und letztes Stück der Zugabe wurde es auf Wunsch von Pfarrer Schulte noch einmal gespielt.

Seit Dezember 2008 tritt Tobias Hundt, Sänger und Gitarrist, mit Markus Straßheim (Schlagzeug), Jonas Heidebrecht (Keyboard), Nico Heidebrecht (E-Gitarre) und Patrick Serafin (Bass) auf. Etwa 30 Mal im Jahr sind sie unterwegs, darunter auf dem Kirchentag und der Pfingstjugendkonferenz.

In Langenholthausen bedankte sich Tobias Hundt schließlich bei den „Balvesen“, einer neue Wortschöpfung von ihm, als ihm spontan die Mehrzahl von Balve nicht einfallen wollte: „Ich komme wieder!“ ▪ jk

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare