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Standing Ovations bei der Premiere

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Von: Julius Kolossa

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Dem Publikum wurde Einiges geboten: Darunter farbenprächtige Szenerien wie am Bahnhof Lummerland in der Balver Höhle. Alfons, der Viertel-vor-Zwölfte ist hier auch in Aktion.
Dem Publikum wurde Einiges geboten: Darunter farbenprächtige Szenerien wie am Bahnhof Lummerland in der Balver Höhle. Alfons, der Viertel-vor-Zwölfte ist hier auch in Aktion. © Kolossa, Julius

Balve – Am Ende honorierte das Publikum mit stehendem Applaus die Aufführung. Zuvor durften es ein unterhaltsames Spektakel erleben.

„Ist es hier nicht super? Das ist ein tolles Event“, begrüßte Hans-Josef Vogel, Regierungspräsident und Schirmherr der Balve Festspiele am Samstag die Premierengäste in der Balver Höhle. „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ wurde zum ersten Mal als Familienmusical aufgeführt; das gesamte Ensemble, und damit Schauspieler, Bühnentechniker und Kostüm sowie Maske müsste zwei Jahre auf diesen Augenblick warten. Dazu sagte der Vorsitzende Lukas Koch: „Es ist etwas ganz Besonderes für unseren Verein“. Er dankte Unterstützern der Politik und den Sponsoren, die ein Fortbestehen des Vereins in dieser Zeit ohne Veranstaltungen möglich gemacht haben. Nun aber wird mit diesem Musical der Figuren von Michael Ende jetzt vom Festspielverein durchgestartet. Noch einmal der Schirmherr: „Ich freue mich auf die Saison und vor allem darauf, dass Ehrenamtliche wieder Kultur hier in Balve ermöglichen“.

Jörg Leiß in Aktion

Den Auftakt machte der Chor des Festspielvereins, worauf danach das Publikum schnell inmitten des Geschehens war. Und dies durch Jörg Leiß, der die Fahrkarten im Intercity Express nach Balve in den Sitzreihen kontrollieren wollte. Vor dem Publikum wurde dann aus ihm, nachdem er das Buch über Jim Knopf aus einem Koffer zog, seine Lieblingsfigur aus dieser Geschichte. Er kleidete sich als König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte um. Als solcher führte er durch die Geschichte, in der der Bahnhofsgebäude aus Lummerland nach dem Umdrehen zu einem chinesischen Haus wurde. Und auch die anderen Kulissen waren sehr flexibel, wie sich während der verschiedenen Szenen zeigten. All das erlebte das Premierenpublikum mit, das am Ende mit stehendem Beifall zeigte, dass ihm die Darbietungen gefallen hatten.

Aufführungen bis zum 5. Juni

Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer und Lokomotive Emma erlebten spannende Abenteuer, als sie sich von Lummerland aufmachten, in neue Welten aufzubrechen, nachdem Lummerlands König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte bekannt gab, dass in seinem Land zu wenig Platz sei für die Lok. Von dort aus führte der Weg nach China, von wo sie sich aufmachten, die entführte Tochter der chinesischen Kaiserin zu finden. Kunterbunt wird die gesamte Handlung präsentiert, zu der auch Musik und Tanz gehören. Dabei sollen auch die Lokführer Cajus Willeke und Phil Wolf nicht unerwähnt bleiben, die im Innern der „Emma“ für den Antrieb sorgen. All dies kann jetzt noch bis zum 5. Juni erlebt werden in der Balver Höhle. Und noch gibt es Karten für einige Veranstaltungen.

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