Zukunft der Hauptschule und der Realschule ist gesichert

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Dieses Schild hat Bestand: Die Zukunft der Haupt- und der Realschule ist vorläufig gesichert.

Balve - Das Bangen um die Zukunft der Realschule und der Hauptschule am Krumpaul hat – zumindest vorläufig – ein Ende: Die Verantwortlichen der Bezirksregierung Arnsberg haben telefonisch die von der Stadt Balve beantragten Sondergenehmigungen zugesichert.

„Die Stadt Balve als Schulträger der weiterführenden Schulen freut sich, auf die von der Bezirksregierung genehmigten Eingangsklassen verweisen zu dürfen“, berichtete Fachbereichsleiter Michael Bathe gestern unserer Zeitung mit. Bürgermeister Hubertus Mühling erklärte, er sei hocherfreut und glücklich über die Nachricht aus Arnsberg. Wie bereits berichtet, sind bisher 16 Schülerinnen und Schüler an der Hauptschule angemeldet worden, 48 an der Realschule. Nach den Sommerferien wird es nun an der Hauptschule eine neue Klasse geben, an der Realschule zwei.

„Wir werden jetzt den Eltern sofort Bestätigungen zusenden und ihnen mitteilen, dass alle Ampeln auf Grün gestellt sind“, unterstrich Mühling im Gespräch mit dem Süderländer Volksfreund. Auch Bathe betonte, es sei wichtig und gut, dass die Eltern jetzt Planungssicherheit hätte.

Grundsätzlich müsse daran gearbeitet werden, das Image der beiden Balver Schulen zu verbessern, erklärte Hubertus Mühling. Er werde den Vorschlag der Balver Sozialdemokraten aufgreifen und einen Arbeitskreis einberufen. Vertreter aus Verwaltung, Politik und der Schulleitung müssten sich an einen Tisch setzen, um gemeinsam Strategien zu erarbeiten. „Auch die Wirtschaft müssen wir mit ins Boot holen“, sagte der Bürgermeister.

Es müsse zudem gelingen, den Eltern klar zu machen, dass es Schülern auch heute noch problemlos möglich sei, den alten, klassischen Weg über die Haupt- oder die Realschule zum Gymnasium zu beschreiten.

Als Pluspunkt für den Schulträger nannte Mühling die Zahl der Grundschulabgänger, die im kommenden Jahr bei 127 Kindern liege – immerhin neun Mädchen und Jungen mehr als am Ende dieses Schuljahres.

Von Carla Witt und Julius Kolossa

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