Zufahrt nach Frühlinghausen

Hönne-Pegel lässt Arbeiten an Brücke noch nicht zu

Die Vorarbeiten für die Sanierung der Brücke nach Frühlinghausen sind erledigt, nun muss der Wasserstand des Flusses sinken, bevor es weitergehen kann.
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Die Vorarbeiten für die Sanierung der Brücke nach Frühlinghausen sind erledigt, nun muss der Wasserstand des Flusses sinken, bevor es weitergehen kann.

Seit mehr als sechs Wochen gibt es kein Durchkommen von der Kreisstraße 12 nach Frühlinghausen.

Bei dem Jahrhundert-Unwetter Mitte Juli unterspülte das Hochwasser der Hönne das Fundament der Brücke bis zu einen Meter tief, die Brücke ist seitdem gesperrt. Denn die Standfestigkeit war nicht mehr gegeben.

Die einzige Zufahrt nach Frühlinghausen erfolgt seitdem über Garbeck. Besserung ist nun aber endlich in Sicht. „Die Arbeiten am Brückenfundament haben begonnen“, teilte Hartmut Scharf, bei der Stadtverwaltung für die Brückenbauwerke in Balve zuständig, auf Anfrage der Redaktion mit. „Wir gehen von zwei bis vier Wochen an Bauzeit aus, müssen aber dabei auch den Wasserstand berücksichtigen.“ Der sei zurzeit zu hoch.

Pegel muss mindestens um 20 Zentimeter fallen

„1,60 Meter“, hatte Waldemar Pogorzalski, Polier der mit den Sanierungsarbeiten beauftragten Firma, jüngst gemessen. „Um hier arbeiten zu können, muss der Pegel um mindestens 20 Zentimeter fallen.“ Die Zufahrt für den Bagger ist schon angelegt, sodass mit dem Transport der Wasserbausteine begonnen werden kann, sobald es der Pegelstand zulässt.

Doch damit ist es noch nicht genug an Arbeit, berichtete Hartmut Scharf: „Eine freigespülte Wasserleitung muss gesichert werden.“ Wenn der Wasserstand der der Hönne nach dem erforderlichen Absinken konstant auf niedrigem Niveau bleibt, könnten die Arbeiten zügig erfolgen. Scharf: „Wir gehen zunächst von rund 50 000 Euro an Kosten für die Sanierung des Brückenfundaments aus.“ Zu den weiteren Kosten für die Arbeiten an der Wasserleitung konnte er keine Angaben machen.

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