Baumaßnahmen in Garbeck

Zuerst schnelles Internet, dann endlich die neue Ortsmitte

Die Ortsmitte von Garbeck soll ab Juni nach diesem Plan völlig neu gestaltet werden.
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Die Ortsmitte von Garbeck soll ab Juni nach diesem Plan völlig neu gestaltet werden.

Nach vier Jahren des Wartens soll es nun bald losgehen mit der Neugestaltung der Garbecker Ortsmitte. Die Märkische Straße soll entlang des Garbachs optisch und ökologisch aufgewertet werden. Bevor die Bagger anrollen können, soll aber noch eine andere Infrastrukturmaßnahme durchgeführt werden.

Garbeck ‒ Schnell geht es voran mit dem Ausbau des schnellen Internets: Das mit der Verlegung der Breitband-Anschlüsse beauftragte Unternehmen hat seit Ende Februar bereits Binolen, Eisborn und auch Langenholthausen fertiggestellt, so dass ab Dienstag nun Garbeck an der Reihe ist. „Und zwar zunächst die Langenholthauser Straße, dann die Märkische Straße und danach die Königstraße“, stellte André Flöper, Breitbandbeaufragter der Stadt Balve, auf Nachfrage den Verlauf der Maßnahme vor.

„Die Breitband-Anschlüsse sollen zunächst durch die Ortsmitte verlaufen, die anschließend umgestaltet werden soll“, sagte Flöper. Danach sind die anderen Dorfstraßen dran: „Auch die Ortsteile Höveringhausen, Frühlinghausen und Leveringhausen werden in diesem Zusammenhang damit einbezogen.“

Optische und ökologische Aufwertung

Inzwischen läuft das Vergabeverfahren zum Projekt: „Neugestaltung Ortsmitte Garbeck“, für das die Garbecker viel Geduld seit den ersten Planungen im Jahr 2016 mitgebracht haben. Etwa 185 Meter Sraße werden zum verkehrsberuhigten Bereich umgestaltet, der optisch und ökologisch durch Öffnung des Garbachs vor dem Garbecker Markt und das Anlegen von Grünflächen und Aufstellen von Sitzbänken aufgewertet werden soll.

Über den aufgeweiteten Garbach sind zwei neue Überfahrten für Rettungsfahrzeuge und Anliegerverkehr vorgesehen; außerdem wird die Vorfahrtsregelung auf der Kreuzung verändert. Insgesamt 1,2 Millionen Euro sollen verbaut werden; eine Summe, von der 500.000 Euro das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung beisteuert.

So lange sollen die Arbeiten dauern

Hierfür waren allerdings zwei Anträge erforderlich: Weil vor zwei Jahren die Förderhöchstgrenze überschritten wurde, folgte aus dem Rathaus ein neuer Antrag. Dieser wurde vor etwa einem Jahr genehmigt. Jetzt stehen 250.000 Euro für die Umgestaltung der Ortsmitte und dieselbe Summe für die Neugestaltung des Bachlaufs bereit.

Etwa 15 Monate Bauzeit werden für die Umbaumaßnahme veranschlagt, mit der nach Auskunft der Stadt im Juni begonnen werden soll.

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