Zünftiges und Modernes beim Wunschkonzert

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Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Langenholthausen erfüllte am Samstagabend musikalische Wünsche. In diesem Konzert überzeugte unter anderem Antonius Träger (2.v.l.) als Solist am Saxophon. ▪

LANGENHOLTHAUSEN ▪ Erstmals hat Andreas Regeling das traditionelle Wunschkonzert des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Langenholthausen geleitet, das am Samstag zum 21. Mal stattfand.

Unter der neuen musikalischen Leitung boten die musizierenden Feuerwehrmänner und -frauen dem Publikum, darunter auch Langenholthausens Ortsvorsteherin Barbara Wachauf und Balves stellvertretende Bürgermeisterin Helga Rath, in der ausverkauften, adventlich geschmückten Schützenhalle wieder eine gelungene Veranstaltung mit einer Mischung aus zünftiger und moderner Musik.

Zum Auftakt hieß es „Furchtlos und Treu“ – dieser Marsch stimmte schwungvoll auf den weiteren Verlauf des Konzertes ein, das von Jörg Westermann moderiert wurde. Auf der Leinwand gab es weitere Impressionen zu den einzelnen Werken, zusammengetragen von Jens Nowitzki.

Klanggewaltig ging es weiter mit der von Hans Zimmer komponierten und 2004 für den Golden Globe nominierten Filmmusik aus „Der letzte Samurai“. Von dort ging es auf einen Turnierplatz aus der Ritterzeit: „Tournament“. Alle Instrumente kamen in diesem von Stephen Bulla eigens für Blasorchester geschriebenen Stück gelungen zur Geltung. Und weil dieses auch für andere Musikrichtungen gilt, begaben sich alle danach ins Festzelt, um die Polka „Auf und ab“ des zeitgenössischen Wuppertaler Komponisten Gerd Hammes zu erleben. Mit „Abba in concert“, einem Medley der größten Hits der schwedischen Pop-Gruppe Abba, in dem Antonius Träger als Solist am Saxophon agierte, endete der erste Teil des Konzertes. Die 35 Musiker hatten ihr Publikum aber neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

Bevor es dazu kam, spielte jedoch zunächst das Jugendorchester unter der Leitung von Danielle Andreas auf. „Wir nehmen Sie mit auf einen Reise in das Land der Träume“, leitet Niklas Mertens seine Moderation ein. „Joseph and the amazing technicolor dreamcoat“ bot eine Mischung aus dem gleichnamigen Musical von Andrew Lloyd Webber, dem sich „Nessaja“ und „Blue Ridge Saga“ anschlossen. Genau wie beim Hauptorchester wurde auch der Einsatz des 23-köpfigen Nachwuchsorchesters mit viel Beifall honoriert.

Insgesamt zwölf Stücke standen auf dem Programm, das im dritten Teil mit dem „Walzerzauber“ von Franz Watz fortgesetzt wurde. Danach ging es mit der 1967 von Jimmy Webb komponierten Suite „MacArthur Park“ musikalisch nach Los Angeles und von dort in die Welt von James Last. Dessen „Golden Hits“ kamen eindrucksvoll zu Gehör. Lange ist es her, dass „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“ auf der Leinwand begeisterten – in Langenholthausen traten sie wieder schwungvoll in der Filmmusik von Ron Goodwin in Erscheinung. Hiermit war das Programm eigentlich beendet, doch erst nach dem Stück „Sleigh Ride“, einer musikalischen Reminiszenz an das draußen aufziehende Winterwetter, durfte der Musikzug die Bühne verlassen. ▪ JK

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