Zirkuskinder bringen Publikum zum lachen und staunen

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In Windeseile bauten sich die Pyramiden der kleinen Artisten auf – und ebenso ruckzuck bildeten die Langenholthausener Schüler eine weitere Pyramide.

LANGENHOLTHAUSEN - 94 Stars in der Manege gab es jetzt in Langenholthausen zu bestaunen. Sie zeigten in zwei Aufführungen die hohe Kunst der Clownerie, Jonglage und Akrobatik. Viel Applaus gab es für jeden einzelnen der Artisten, die vier Tage geprobt hatten.

Von Julius Kolossa

Mit drei Artisten vom Zirkus Petit hatten die Mädchen und Jungen Zirkusnummern einstudiert – und dabei kamen schon die Erstklässler ganz groß raus. Mit ihren Mitschülern zeigten sie auf Kugeln oder Lauftonnen Höchstleistungen. Andere ließen Flower-Sticks, Bälle und Tücher durch die Luft wirbeln.

Kein Auge trocken blieb bei den Clowns, die in ihren kunterbunten Kostümen auftraten – und auch das Publikum mit einbezogen. Und wohl nur in der Grundschule Langenholthausen balancierten Frösche, Löwen sowie Paradiesvögel über ein Seil und tanzten Fledermäuse auf einer großen Kugel.

Viel gestaunt wurde angesichts der Kinder, die sich zu Pyramiden aufbauten. „Um die zu sehen, müssen Sie nicht nach Ägypten fahren“, hatte Zirkusdirektorin Sophie Willmes betont. Die Viertklässlerin hatte Recht, was das Kunststücke der jungen Akrobaten betraf: Ruckzuck fand die Vollendung einer Pyramide statt, und ebenso schnell entstand die nächste: „Applaus, Applaus, Applaus.“

Nicht nachmachen zu Hause sollten die Tellerakrobaten das, was sie auf der Bühne gezeigt hatten, denn Geschirr aus heimischen Schränken sei dafür nicht geeignet: wie selbstverständlich kreisten die Zirkus-Teller auf dem Stock. Hinter dem Rücken nach vorne und danach an den nächsten weiterreichen, all das war kein Problem.

„Wir hatten eine spannende Projektwoche“, sagte Gudrun Fabry vom Teilstandort Langenholthausen im Grundschulverbund St. Johannes Balve/ Langenholthausen. „Den Kindern und auch uns Pädagogen, Mitarbeitern und den Eltern als Helfer hat die Arbeit mit der Zirkusschule viel gebracht.“ Die Mädchen und Jungen wurden selbstsicherer.

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