Zipfelmützen beim Weihnachtsmarkt in Garbeck

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Christoph „Immel“ Haarmann (links) gab sich größte Mühe, die roten Zipelmützen an den Mann zu bringen. Die 350 Exemplare waren schnell verkauft.

GARBECK - „Endlich Weihnachtsmarkt!“, freuten sich die Garbecker am Sonntag, als ab 12 Uhr auf dem Vikar-Freiburg-Platz der erste Glühwein ausgeschenkt wurde.

Eingestimmt wurden sie dabei vom Vor- und Jugendorchester des Musikvereins Amicitia Garbeck, dessen junge Musiker etwa eine Stunde lang ein Platzkonzert mit weihnachtlichen Liedern boten.

Dann lüftete endlich Ortsvorsteher Christoph „Immel“ Haarmann das Geheimnis um die neuen Mützen. Seit 15 Jahren gibt es alljährlich eine neue Kopfbedeckung, die vom TV „Sauerlandia“ und anderen Dorfvereinen als Ausrichter des Weihnachtsmarktes angeschafft wird – diesmal erinnert sie mit weißer Krempe, blinkenden Sternchen und klingelnden Glöckchen in ihrer Form doch an Harry Potter.

Und so machte sich „Immel“ wieder daran, die Mützen an den Mann und die Frau zu bringen, wobei er gerne auch die universelle Passform anpries: „Einfach runterziehen, dann sitzt sie perfekt.“

Schnell waren alle 350 Exemplare verkauft, was nicht zuletzt auch für die Vereinskassen einen finanziellen Erfolg bedeutete. Überall blinkte und klingelte es schließlich am frühen Nachmittag.

Stärken konnten sich die Gäste des Garbecker Weihnachtsmarktes schließlich am Glühweinstand, an einer Erbsensuppe der IG-Garbeck oder aber an einer Pommes. Auch Reibeplätzchen, gebacken vom Frauenchor, standen auf der Speisekarte. Die Kolpingfamilie verkaufte Waffeln, der Kindergarten war für die Kinderunterhaltung mit Fadenziehen oder Süßigkeitenverkauf zuständig.

Und bei diesen allzu besten Voraussetzungen ließen die Weihnachtsmarktbesucher in Garbeck den dritten Adventssonntag noch lange ausklingen.

Von Julius Kolossa

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