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Kampf ums Überleben: MGV Langenholthausen findet keinen Nachwuchs

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Von: Julius Kolossa

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MGV-Vorsitzender Gerhard Schwartpaul (rechts) ehrte den langjährigen Notenwart Horst Griesenbruch.
MGV-Vorsitzender Gerhard Schwartpaul (rechts) ehrte den langjährigen Notenwart Horst Griesenbruch. © kolossa

Der MGV Eintracht Langenholthausen bleibt weiter aktiv: Im 103. Jahr seines Bestehens gehören zwar nur noch 15 Sänger zum Chor, doch diese sind nach wie vor hoch motiviert.

„Ich plane unser 105-Jähriges“, sagte dazu Chorleiter Manfred Stein während der Jahreshauptversammlung. Seit mittlerweile 2011 leitet er den MGV – „eigentlich damals nur übergangsweise“, erinnert er sich. Doch dann fand er Gefallen an dieser Sängergemeinschaft – und stellt nach zwölf Jahren fest: „Wir sind gut aufgestellt.“

Und dennoch: „Langenholthausen ist begeistert von unserem Gesang, aber wir finden in diesem Dorf keinen Nachwuchs für unseren Chor.“ Deshalb werde es aufgrund der geringen Teilnehmerzahl jedes Mal zu einer Herausforderung, die Singfähigkeit bei jedem Auftritt herzustellen. Geplant ist beispielsweise ein Auftritt am 19. März bei der 50-Jahr-Feier des Frauenchors Querbeet Eisborn sowie am 6. Mai bei der Feier zum 150-jährigen Bestehen des MGV Affeln.

Spende an den Ugandakreis

Ein gutes Werk hat der Chor mit seiner diesjährigen Spende in Höhe von 250 Euro geleistet, die dieses Mal an den Ugandakreis-Garbeck geht. Nutzen verspricht man sich weiterhin von einer Mitgliedschaft im Chorverband Hönne-Ruhr, die finanzielle mit 240 Euro pro Jahr zu Buche schlägt. Aber: „Jeder Sänger ist dafür bei Unfällen auf dem Weg zu Proben oder Auftritten versichert“, wusste Kassenwart Hans-Günter Buchsteiner. Und diesen Schutz will der MGV auch weiterhin bewahren.

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